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Gebäudekonzept 


Beim Bau der Logistikhalle im Jahr 2005 sowie dem Anbau 2012 haben wir uns für den Werkstoff Holz entschieden. Holz als nachwachsender und energieneutraler Rohstoff ist ein extrem nachhaltiges Baumaterial mit guter Ökobilanz. Holz ist recyclefähig und kann umweltschonend entsorgt werden. Daneben hat es eine geringe Wärmeleitfähigkeit und isoliert somit gut gegen Kälte und Hitze. Aus diesem Grund ist Holz für die energieeffiziente Bauweise sehr gut geeignet.

Unser Firmengebäude besitzt große Fensterflächen, die einen wichtigen Teil zum Raumklima beitragen. Mit einer automatischen Jalousie-Funktion erfolgt die Beschattung der Innenräume automatisch je nach Sonneneinstrahlung. Damit kann aktiv auf Temperaturveränderung im Gebäude eingewirkt werden.

Oberlichtfenster sorgen für mehr Tageslicht im Gebäude und tragen zu einer angenehmen Atmosphäre bei. Ergänzend wird durch eingebaute Lichtsensoren eine angemessene Beleuchtung geschaffen. Das durchdachte Beleuchtungskonzept trägt dazu bei Ressourcen, wie Leuchtmittel und Strom, nachhaltig zu sparen.

Als Heizelement für unser Gebäude nutzen wir in erster Linie Erdwärme. Dabei wird mit Erdsonden gearbeitet. Mit ihnen kann das Gebäude im Winter geheizt und im Sommer gekühlt werden. Durch die Nutzung von Erdwärme wird – im Gegensatz zu fossilen Brennstoffen, wie Erdgas, Erdöl oder Kohle – nahezu kein Kohlenstoffdioxid freigesetzt, das den Treibhauseffekt verstärkt. Die Gebäudekühlung startet automatisch bei Überschreiten einer definierten Außentemperatur. Die Erdsonden werden dann umgekehrt genutzt wie im Winter: Die Wärme wird in den Boden gefördert während das kühle Erdreich die Temperaturen im Gebäude reduziert.

Bei der Erweiterung der Logistikhalle im Jahr 2012 haben wir zusätzlich eine Pellet-Heizung eingebaut. Die Ansteuerung der beiden Systeme - Pellet-Heizung und Erdwärme - gehen Hand in Hand und aufeinander abgestimmt. Bei hohen Temperaturanforderungen kommt die Pellet-Heizung zum Einsatz, während bei geringen Temperaturanforderungen die Erdwärme aktiviert wird. Durch diese feine Regelung ist ein intelligentes Temperaturmanagementsystem entstanden. Die benötigten Holzpellets werden unter einem weit geringeren Energieaufwand hergestellt, als es bei fossilen Brennstoffen wie Öl oder Gas der Fall ist. Holz ist ein nachwachsender Rohstoff, der sozusagen vor unserer Haustür zur Verfügung steht. Holz ist der einzige Brennstoff, der als CO2- neutral bezeichnet werden kann. Denn während des Verbrennungsvorgangs wird genau so viel CO2 freigesetzt, wie die Bäume vorab bei ihrem Wachstum aufgenommen und in Sauerstoff umgewandelt haben. Holzpellets verbrennen sehr sauber, die dabei entstandene Asche kann sogar auf dem heimischen Kompost oder im Hausmüll entsorgt werden. Unsere Pelletheizung produziert bei einer Tonne Holzpellets gerade mal 10 l Asche.

Den Strom, den wir benötigen produzieren wir selbst mit unserer hauseignen Photovoltaik-Anlage, die auf unserem Dach rund 1.000 qm² einnimmt.
Aktuelles Beispiel: Durch die Leistung, die durch die Photovoltaik-Anlage im Jahr 2020 erbracht wurde, konnten wir mehr Strom erzeugen, als wir benötigen. Diesen Überschuss von ca. 5000 kWh konnten wir ins Netz einspeisen, umso den Ökostromanteil in Deutschland zu erhöhen.