Im Winter ist unsere Haut besonders gefordert. Kälte, trockene Heizungsluft und äußere Einflüsse belasten den natürlichen Schutz unserer Haut. Die Folge können Spannungsgefühle, Juckreiz und raue Stellen sein. Winterhaut braucht daher intensive Pflege und Zuwendung.
In diesem Artikel erfährst du, wie du deine Haut im Winter optimal pflegen kannst und warum Feuchtigkeit und Schutzbarrieren entscheidend sind, um deine Haut gesund zu halten. Entdecke hilfreiche Tipps für schöne Haut trotz frostiger Temperaturen.
Warum leidet unsere Haut im Winter besonders?
Die Haut wird besonders durch Kälte und trockene Luft beansprucht, welche die Hautbarriere schwächen und die Haut rissig machen können.
Bei sinkenden Temperaturen wird die Talgproduktion reduziert, wodurch der natürliche Säureschutzmantel der Haut geschwächt wird. Ohne diesen Schutz verliert die Haut Feuchtigkeit und wird anfälliger für Spannungsgefühle und Trockenheit.
Kälte führt zudem zu einer Verengung der Blutgefäße, was die Durchblutung der Haut verringert und die Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen einschränkt. Gleichzeitig verlangsamt sich die Kollagenproduktion, was die Elastizität und Straffheit der Haut beeinträchtigt. Dadurch wird die Haut im Winter besonders empfindlich und benötigt gezielte Pflege.
Welche äußeren Einflüsse tragen zu trockener Haut bei?
Die Haut wird im Winter durch mehrere Faktoren belastet:
- Kalte Temperaturen und Wind: Sie können die Hautschutzbarriere schwächen und die Haut austrocknen lassen.
- Trockene Heizungsluft entzieht der Haut Feuchtigkeit und sorgt für Spannungsgefühle.
- Temperaturwechsel, etwa zwischen beheizten Räumen und der kalten Außenluft, stressen die Haut zusätzlich.
Die Kombination dieser äußeren Einflüsse führt dazu, dass die Haut nicht nur Feuchtigkeit verliert, sondern auch anfälliger für Infektionen durch Bakterien und Pilze wird.
Tipps für gesunde Winterhaut
Heizungsluft regulieren: Mehr Feuchtigkeit in Innenräumen
Luftbefeuchter verwenden: Ein Luftbefeuchter hilft, die Luftfeuchtigkeit in Innenräumen zu erhöhen und verhindert, dass die Haut aufgrund der häufig geringen Luftfeuchtigkeit in beheizten Räumen austrocknet. Die ideale Luftfeuchtigkeit liegt bei 40–60 %. Wer zusätzlich noch einen angenehmen Duft möchte, nimmt das „Aromaöl Nr 7“ dazu. Hierzu wird dann zusätzlich ein Diffusor benötigt oder ein Luftbefeuchter mit Aroma-Funktion.
Regelmäßig lüften: Öffne regelmäßig die Fenster, um frische Luft hereinzulassen und die trockene Heizungsluft auszutauschen.
Wasserquellen aufstellen: Stell Schalen mit Wasser oder feuchte Handtücher auf die Heizung, um die Raumluft zu befeuchten.

Hautpflege: Die richtige Pflege für trockene Haut im Winter
Pflegeprodukte: Setz auf reichhaltige und rückfettende Cremes und Öle mit Inhaltsstoffen wie Traubenkernöl, Avocadoöl, Jojobaöl, Mandelöl oder Sheabutter. Diese schützen die Winterhaut vor dem Austrocknen, beruhigen und revitalisieren sie – für ein zartes und geschmeidiges Hautgefühl.
Eincremen: Trage direkt nach dem Duschen oder Baden eine Bodylotion auf, um die Haut optimal zu versorgen. Achte auf feuchtigkeitsspendende Wirkstoffe wie Panthenol oder Glycerin.
Sanfte Reinigung: Milde Reinigungsprodukte helfen, die Haut schonend zu säubern, ohne ihre Schutzfunktion anzugreifen. Im Gegensatz dazu können aggressive Reinigungsmittel die Haut austrocknen und ihre natürliche Barriere schwächen, was sie anfälliger für Trockenheit und Irritationen macht.
Tipp: In unserem Onlineshop findest du viele Körperpflege-Produkte, die gut geeignet sind für Winterhaut, wie z.B. Körperlotion, Handcreme, oder Naturseife.

Ernährung: Winterhaut von innen unterstützen
Ausreichend trinken: Auch im Winter ist es wichtig, genug Wasser oder ungesüßten Tee zu trinken, um die Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen.
Ernährung: Eine ausgewogene Ernährung versorgt die Haut mit allen wichtigen Nährstoffen, die ihre Gesundheit unterstützen. Niacin, Biotin, Zink, Jod, Vitamin A und Vitamin C tragen zur Erhaltung normaler Haut bei. Zusätzlich unterstützt Vitamin C die Kollagenbildung, die wesentlich für die Struktur und Festigkeit der Haut ist.
Lebensmittel, die diese Nährstoffe enthalten, sind zum Beispiel:
- Niacin: Vollkornprodukte, Hühnchen und Fisch
- Biotin: Eier, Mandeln und Haferflocken
- Zink: Hülsenfrüchte, Nüsse und Fleisch
- Jod: Seefisch und jodiertes Speisesalz
- Vitamin A: Karotten, Süßkartoffeln und Spinat
- Vitamin C: Zitrusfrüchte, Paprika und Beeren
Für eine optimale Versorgung kann in bestimmten Fällen die Ergänzung durch Nahrungsergänzungsmittel hilfreich sein, insbesondere bei unausgewogener Ernährung oder erhöhtem Nährstoffbedarf.

Schutz vor Kälte: Haut schützen bei kalten Temperaturen im Winter
Handschuhe und Schals: Schütze empfindliche Hautpartien wie besonders im Gesicht und an den Händen mit Handschuhen und Schals, um Wind und Kälte abzuhalten.
Lippenpflege: Auch die Lippenpflege ist im Winter wichtig. Verwende einen pflegenden Lippenbalsam, um spröden Lippen vorzubeugen.
Sonnenschutz: Besonders bei Schnee kann die UV-Strahlung auch im Winter stark sein. Verwende eine Tagescreme mit Lichtschutzfaktor, um die Haut vor UV-Schäden zu schützen.

Fazit: Deine Haut verdient Schutz und Pflege im Winter
Die Haut leidet im Winter besonders unter äußeren Einflüssen, kann aber durch eine angepasste Routine optimal geschützt werden. Mit gezielter Pflege, ausreichender Feuchtigkeit und einer nährstoffreichen Ernährung kannst du trockene Winterhaut pflegen und strahlend erhalten.
Setze auf hochwertige Pflegeprodukte mit natürlichen Inhaltsstoffen, achte auf ein angenehmes Raumklima und schütze empfindliche Hautpartien bei frostigen Temperaturen. Kleine Veränderungen in deiner Routine können viel bewirken und sorgen dafür, dass deine Haut auch in der kalten Jahreszeit geschmeidig und strahlend bleibt.
Damit du den Winter mit gesunder, gepflegter Haut genießen kannst!