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Vitamin C ist ein Tausendsassa | Teil 2

Zitrusfrüchte enthalten Vitamin C

Im letzten Artikel haben wir über die vielfältigen Aufgaben von Vitamin C berichtet. Am bekanntesten ist die positive Wirkung auf das Immunsystem. Das Supervitamin sorgt jedoch auch für den Schutz der Blutgefäße, strafft die Haut, stärkt das Bindegewebe, senkt den Cholesterinspiegel, unterstützt die Entgiftung, verbessert die Aufnahme von Eisen und ist ein wichtiges Antioxidans. Im zweiten Teil unserer Reportage geht es um weitere Aufgaben, die Kennzeichen eines Vitamin-C-Mangels und die verschiedenen Quellen.

Bessere Stimmung und Stressbewältigung mit Vitamin C

Nervenbotenstoffe regeln unsere Gemütslage und sorgen für Freunde und Ausgeglichenheit. Vitamin C ist an der Freisetzung wichtiger Nervenbotenstoffe beteiligt. Serotonin zum Beispiel ist eine solche Substanz. Sie sorgt indirekt für erholsamen Schlaf und beeinflusst direkt unsere Laune. Die höchste Konzentration an Vitamin C findet sich übrigens im Gehirn und in den Nebennieren. Ein Mangel bewirkt hier unter anderem eine reduzierte Freisetzung von Stresshormonen (Adrenalin). Hält der Stress an, ist der Vorrat an Stresshormonen schnell verbraucht, er wird regelrecht verbraten. Die Folgen reichen von Erschöpfung über gesteigerte Reizbarkeit bis zur Depression. Vitamin C kann die Nebennieren vor einem solchen Erschöpfungszustand bewahren. „Auch die Produktion der Schilddrüsenhormone, die unter anderem ebenfalls einen Einfluss auf die Psyche haben, kann ohne Vitamin C nicht ablaufen“, schreibt
Dr. Michaela Döll.

Funktionen von Vitamin C im KörperReguliert den Histaminspiegel

Ascorbinsäure spielt eine Rolle bei der Kontrolle des Histaminspiegels im  Körper. Ein unzureichender Vitamin-C-Status erhöht den Histaminspiegel im Blut. Ein hoher Histaminwert wiederum kann Allergien, Asthma oder Magengeschwüre negativ beeinflussen. Anders ausgedrückt: Vitamin C ist in der Lage Allergien, Asthma und Histamin-Intoleranz deutlich abzumildern. Der tägliche Bedarf an Vitamin C bei Histaminintoleranz ist signifikant erhöht denn ein dauerhaft hoher Histaminspiegel führt dazu, dass das Vitamin C im Körper schneller verbraucht wird. Vitamin C ist außerdem notwendig, damit die Diaminoxidase (das Enzym welches Histamin abbaut) korrekt funktionieren kann. Experten empfehlen bei Histaminintoleranz eine Menge von 500 bis 1.000 mg Vitamin C täglich, um den Histaminspiegel zu senken.

Anzeichen für einen Mangel an Vitamin C

Die alten Seefahrerzeiten, als die Menschen noch unter Skorbut litten, sind vorbei. Aber das heißt nicht, dass es keine Mangelzustände mehr gibt, wie Dr. Michaela Döll schreibt: „Falls Sie häufiger unter Infekten leiden, oft
abgespannt und müde sind, über Karies und/oder möglicherweise schlecht heilende Wunden klagen müssen, dann können Sie von einem Mangel betroffen sein.“

Der Vitamin-C-Vorrat ist zwar in diesen Fällen noch nicht unbedingt komplett aufgebraucht, aber so gering, dass der Stoffwechsel und die körpereigene Abwehr beeinträchtigt sind.

Es gibt viele Ursachen für Vitamin-C-Mangel: Allen voran muss das Rauchen genannt werden. Auch wer häufig unter Anspannung und Stress steht, ist mangelgefährdet. Und schließlich sind auch oft diverse Krankheiten und
Arzneien mit von der Partie, wenn es um den Abbau dieses wichtigen Vitalstoffes geht. Deswegen wird zum Beispiel das Schmerzmittel Acetylsalicylsäure häufig in Kombination mit Vitamin C angeboten, um den medikamentenbedingten Verlust auszugleichen. Zudem verbessert das Vitamin die Verträglichkeit des Schmerzmittels. Vitamin-C-Räuber unter den Medikamenten sind übrigens auch die Antibabypille, Cortison, Blutverdünner und harntreibende Mittel, betont Dr. Michaela Döll in ihrem Buch.

Wer unter Diabetes leidet, ist besonders von einem Mangel an Ascorbinsäure bedroht. Denn bei dieser Erkrankung geht der Wirkstoff über den Urin verloren. Untersuchungen haben gezeigt, dass Diabetiker einen um 30 Prozent reduzierten Vitamin-C-Spiegel im Blut haben im Vergleich zu gesunden Personen.

Verschiedene Formen des Supervitamins

Vitamin C ist nicht gleich Vitamin C. Die bekannteste Form ist Ascorbinsäure. Das kristalline, synthetisch hergestellte Pulver ist billig, kann in höherer Dosierung aber aufgrund seiner sauren Eigenschaften auf den Magen schlagen. Außerdem sollte man nicht vergessen, den Mund mit Wasser zu spülen, nachdem man Ascorbinsäurepulver eingenommen hat, da die Säure den Zahnschmelz angreifen kann. Darüber hinaus  muss der Körper zum Abpuffern der Säure eigene Mineralstoffe zur Verfügung stellen, was auf Dauer zu einer Entmineralisierung der Knochen und Zähne führen kann.

Besser verträglich ist das sogenannte gepufferte Vitamin C. Das beste biochemisch hergestellte Vitamin C für den menschlichen Organismus ist das sogenannte Ester-C. Hierbei handelt es sich um die dritte Generation des Supervitamins: eine einzigartige, patentierte und magenfreundliche Form von Vitamin C, die die Vorzüge von einigen nicht-sauren Metaboliten (Zwischenprodukte des Zellstoffwechsels) der Ascorbinsäure und Calciumascorbat kombiniert. Diese Metabolite sowie das pH-neutrale Calciumsalz der L-Threoninsäure tragen dazu bei, dass Ester-C von der Zelle besser aufgenommen und genutzt wird. Im Vergleich zu den anderen Vitamin-C-Produkten ist Ester-C also nicht sauer, wird schnell aufgenommen und bleibt zudem länger im Blut als herkömmliche Ascorbinsäure. Darüberhinaus scheint es in der Lage zu sein, das bereits im Körper vorhandene Vitamin C zu mobilisieren und für den Stoffwechsel verfügbar zu machen.

Da Vitamin C wasserlöslich ist, hat es allerdings nur eine bestimmte Verweildauer im Körper. Es wird über die Nieren ausgeschieden, sodass der Körper auf regelmäßige Zufuhr angewiesen ist.

Natürliche Vitamin-C-Quellen

Früchte und Gemüse enthalten nicht die großen Mengen an Vitamin C, wie man vielleicht vermutet. Zu beachten ist, dass sich Vitamintabellen, die die Vitamin-C-Konzentration in Nahrungsmitteln  stets auf den frischen, unverarbeiteten Zustand beziehen. Da Vitamin C sehr hitze- und lichtempfindlich ist, geht der Gehalt durch Kochen, Braten oder lange Lagerung deutlich zurück.

Wer sich Vitamin-C-reich ernähren möchte, der soll viel Orangen, Zitronen und Grapefruits verzehren – heißt es im Volksmund. Tatsächlich ist es aber so, dass diese Früchte vergleichsweise wenig von dem Supervitamin enthalten. Orangen beispielweise enthalten lediglich 50 mg Vitamin C pro 100 Gramm. Möchte man auf ein Gramm Vitamin C pro Tag kommen, müsste man zwei Kilogramm Orangen am Tag verzehren. Bessere Vitamin-C-Lieferanten als Zitrusfrüchte sind zum Beispiel Wildkräuter wie Brennnessel, Löwenzahn, Bärlauch etc. Die Vitamin-C-reichsten Früchte sind die Acerolakirsche (frisch 1300 bis 1700 mg / 100g) und Camu Camu. Bei den heimischen Früchten stehen Sanddornbeeren (roh 450 mg /100 g), Hagebutten  und Johannisbeeren ganz oben.

Acerola-Kirsche: Das Vitamin-C-Wunder

Acerola Kirsche - Vitamin C LieferantDie Acerola-Kirsche zählt zu den zwei besten Vitamin-C-Quellen der Welt. Frisch ist die Acerola-Kirsche nur in ihrer Heimat erhältlich, doch die wertvollen Inhaltsstoffe sind auch in Fruchtextrakten wie Acerola-Pulver enthalten.

Das natürliche Vitamin C der Acerola-Kirsche wird  besser vom Körper aufgenommen, als  die isolierte, biochemisch hergestellte Ascorbinsäure. Der Naturarzt  Klaus U. Hoffmann schreibt dazu: „Leider waren die therapeutischen Erfolge bei der Verordnung von Vitamin C als Ascorbinsäure enttäuschend. Obwohl von verschiedenen Autoren darauf hingewiesen wurde, dass synthetische Vitamine einen wesentlich geringeren Effekt haben als natürliche, habe ich diesen Aussagen anfangs keinen Glauben geschenkt. Erst die subtile Kontrolle der Vitamin C-Spiegel ergab selbst bei ausreichender Zufuhr von synthetischem Vitamin C (ein bis zwei Teelöffel reine Ascorbinsäure täglich), dass die Blutwerte oft nur im unteren Normbereich oder sogar darunter waren, was im therapeutischen Sinne noch einem krassen Mangelzustand entspricht. Erst durch Gabe von ein bis zwei Teelöffeln natürlichem Vitamin C aus der Acerola-Kirsche waren die Werte im oberen Normbereich anzusiedeln.“

Als Klaus Hoffmann das vor 20 Jahren schrieb, gab es das Ester-C, welches hervorragend vom Körper aufgenommen wird noch nicht. Bei Ester C ist die Resorptionsrate ähnlich gut wie bei der Acerolakirsche. Beide Produkte sind super geeignet, um den Vitamin-C-Spiegel im Blut zu verbessern.

Ester-C ist preiswert und mit drei Kapseln kommt man auf ca. ein Gramm pro Tag. Die Acerolakirsche ist die natürlichere Variante – aber auch um einiges teurer. Man müsste ca. sechs Gramm Acerolapulver nehmen, um auf ein Gramm Vitamin C zu kommen.

Die exotische Acerola-Frucht stammt  ursprünglich von der mexikanischen Halbinsel Yucatán. Heute sind die immergrünen Sträucher bzw. kleinen Bäume in ganz Mittelamerika, in zahlreichen südamerikanischen Ländern – insbesondere in Brasilien – aber auch auf Jamaika, im Süden der USA, in Indien, Afrika und Australien kultiviert. Schon die indigenen Völker der Maya-Kultur betrachteten die Acerola als Quelle der Gesundheit und wussten ihre kleinen gesunden Früchte sehr zu schätzen. Diese wurden nämlich schon damals ganz bewusst gegessen, um zum Beispiel die körperliche Abwehrkraft zu stärken.

In der traditionellen Medizin Lateinamerikas kommen Acerola-Kirschen aufgrund der zusammenziehenden, anti-entzündlichen, stimulierenden und harntreibenden Eigenschaften häufig zum Einsatz, um Krankheiten vorzubeugen. So werden sie in Brasilien genutzt, um das Herz-Kreislauf-System zu stärken, Durchfall zu kurieren und die Wundheilung zu unterstützen.

Leider werden frische Acerola-Kirschen nur in den Anbauländern der Acerola angeboten, da die Pflanze ausschließlich in subtropischem und tropischem Klima überlebensfähig ist und die Früchte derart empfindlich sind, dass sie bereits drei bis fünf Tage nach der Ernte verderben.

Zum Glück wird aber eine breite Auswahl an hochwertigen Acerola-Produkten angeboten, sodass auch wir nicht auf die gesunden Früchtchen verzichten müssen. Die Acerola-Kirschen werden bereits in den Erzeugerländern gleich nach der Ernte schockgefroren bzw. getrocknet. Je schonender der Trockenvorgang, desto höher der Wirkstoffgehalt. In Acerola-Trockenfrüchten und daraus hergestellten Extrakten stecken aufgrund des Wasserentzugs mehr Vital-stoffe als in derselben Menge frischer Acerola-Kirschen.

Wieviel Vitamin C sollte man täglich konsumieren?

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt die Zufuhr von 110 Milligramm (mg) Vitamin C pro Tag für Männer und 95 mg für Frauen. Das sei „ausreichend“, sagt man dort. Das stimmt – es reicht aus, um nicht an Skorbut zu erkranken.

Wenn man das mit Schulnoten vergleicht, dann bedeutet „ausreichend“ die Note 4. Wer die Note eins oder zwei erreichen will, braucht also wesentlich mehr Vitamin C. Wissenschaftler wie Prof. Dr. Michaela Döll oder Dr. Lothar Burgerstein empfehlen täglich etwa ein Gramm, also fast zehnmal so viel wie die DGE, wenn man sich nicht nur vor Infekten, sondern auch im Hinblick auf die Entstehung von Krebs wirksam schützen will.

Von einer Einmaldosis raten die Experten allerdings ab. „Der Körper absorbiert über 90 Prozent von einer Dosis Vitamin C bis zu 300 mg. Bei höheren Dosen fällt die Resorptionsquote massiv ab“, schreibt Burgerstein in „Handbuch Nährstoffe“. Deshalb sollte man mehrere kleinePortionen über den Tag verteilt zu sich nehmen.

Die oft gehörte Warnung, eine zu hohe Dosis von Vitamin C fördere die Harnsteinbildung, habe sich „in der Praxis als unbegründet erwiesen“, heißt es in „Natur & Heilen“. Lediglich Patienten, die bereits an Oxalsteinen (häufige Form von Blasen- und Nierensteinen) oder Enzymdefekten mit Störung des Oxalsäurestoffwechsels leiden, sollten mit der Einnahme von Vitamin C vorsichtig sein. „Da Vitamin C auch die Wirkung von Blutgerinnungshemmern beeinflusst, sollten Patienten, die entsprechende Mittel nehmen, ihre Blutwerte engmaschig kontrollieren“, wird in dem Artikel erklärt.

Alle anderen brauchen mit der Vitamin-C-Zufuhr nicht zimperlich sein. Sogar hohe Dosierungen werden nachweislich gut vertragen, wenn sie über den Tag verteilt werden. Der Nobelpreisträger Linus Pauling nahm täglich ca. 18 Gramm Vitamin C zu sich. Solch hohe Mengen sind sicherlich nicht nötig. Geschadet haben Linus Pauling diese hohen Dosierungen offensichtlich aber auch nicht. Pauling blieb bis zu seinem Tod mit 93 Jahren geistig fit. Eine Überdosierung von Vitamin C lässt sich übrigens leicht feststellen: Es kommt zu leichtem Durchfall. In der Regel werden wasserlösliche Vitamine, die nicht verstoffwechselt werden können, über die Harnwege ausgeschieden. Bei Zufuhr von Vitamin C in natürlicher Form über Obst und Gemüse oder als Nahrungsergänzungsmittel natürlichen Ursprungs kann eine Überdosierung allerdings kaum erfolgen. Ein bis drei Gramm ist, wie bereits erwähnt, jene Dosierung, die Experten für sinnvoll halten.

Festzuhalten bleibt: Bis heute liegen weltweit mehr als 6000 Studien vor, die beweisen, wie außerordentlich hilfreich Vitamin C gegen eine Vielzahl von Erkrankungen ist.

Den Artikel als Gratis PDF Download gibts hier.