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Vitamin C ist ein Tausendsassa | Teil 1

Zitrusfrüchte enthalten Vitamin C

Das mächtige Antioxidans ist wohl das berühmteste Vitamin der Welt. Durch das bekannteste Vitamin wird vor allem unser Immunsystem erst richtig schlagkräftig. Dafür ist der Vitalstoff auch bekannt. Doch das Meistervitamin hat noch viele weitere Aufgaben. Zahlreiche lebenswichtige Körperfunktionen sind vom Vitamin C abhängig. Auch die Gefäße werden durch Vitamin C elastischer, was sich positiv auf den Blutdruck und das Herz-Kreislauf-System auswirkt. Stress steigert den Bedarf des Körpers an Vitamin C deutlich. Ein Mangel schwächt die körpereigenen Abwehrkräfte und steigert das Risiko, so dass Zellbausteine, Organe und unser Erbgut (DNA) geschädigt werden.

Historisches über Vitamin C

Die Entdeckung von Vitamin C in der SchifffahrtSowohl der Mensch als auch einige Säugetierarten können Vitamin C, auch Ascorbinsäure genannt, nicht synthetisieren. Man nimmt an, dass vor 60 Millionen Jahren ein Vorgänger des Homo sapiens durch Genmutation die Fähigkeit verloren hat, das Enzym Gulonolacton-Oxydase herzustellen, welches in der Leber zur Produktion von Vitamin C benötigt wird. Ohne diesen Erbschaden könnte der Mensch vermutlich täglich selbst etwa bis zu 3 bis 5 Gramm Vitamin C im Körper bilden. Man vermutet, dass wir auf dem Wege der Evolution die Fähigkeit zur Vitamin-C-Synthese deswegen verloren haben, weil unsere Vorfahren über Wildkräuter und Früchte genug Ascorbinsäure aufnahmen. Jetzt haben wir den Salat: Wir sind täglich darauf angewiesen, das berühmte Vitamin mit der Nahrung aufzunehmen.

Welche gravierende Auswirkungen ein dauerhafter Vitamin-C-Mangel haben kann, zeigte sich früher in Form der gefürchteten Seefahrerkrankheit Skorbut. Der portugiesische Seefahrer Vasco da Gamma etwa verlor bei seiner Expedition von Lissabon nach Indien (1497-1499) 100 Mann seiner 160-köpfigen Besatzung. Da auf hoher See kein frisches Obst und Gemüse zur Verfügung standen, kam es mit der Zeit zu einem massiven Vitamin-C-Mangel. Die Symptome gingen mit bleierner Müdigkeit los, dann fielen die Zähne aus, Wunden heilten schlecht ab, die Muskeln schmerzten und es kam letztlich zu inneren Blutungen. Skorbut gehörte damit zu den Haupttodesursachen bei Seeleuten. Doch so schrecklich die Mangelerkrankung damals auch gewesen sein mag – sie ebnete den Weg zur Entdeckung des Supervitamins.

Der  schottische Schiffsarzt James Lind war der Erste, der 1752 in Versuchen herausfand, dass das Trinken von Zitronensaft Skorbut verhindern konnte. Lind wusste damals allerdings noch nicht, welcher Wirkstoff im Saft die entscheidende Rolle spielte. Erst 1920 gelang es dem ungarischen Mediziner Albert Szent-Györgyi das gegen Skorbut wirksame Vitamin C, die Ascorbinsäure,  (lateinisch acidum = Säure und ascorbium = gegen Skorbut wirksam) zu bestimmen. Er schaffte damit die Grundlage, den Vitalstoff künftig auch künstlich herzustellen. Ausgangspunkt ist dabei stets Glucose (Zucker), die über mehrere Syntheseschritte  enzymatisch zu Ascorbinsäure umgewandelt wird. Szent-Györgyi erhielt dafür 1937 den Medizin-Nobelpreis.

Ein wichtiges Antioxidans

Antioxidantien verhindern oxidativen Stress im Körper, indem sie die übermäßige Bildung hochaktiver freier Radikale reduzieren. Letztere können Gewebeschäden verursachen, Teile der DNA treffen, Alterungsprozesse beschleunigen und zu zahlreichen Zivilisationskrankheiten wie etwa Arteriosklerose oder Diabetes führen. „Unter den Radikalfängern ist das Vitamin C sicherlich der bekannteste Wirkstoff“, schreibt Dr. Michaela Döll in ihrem Buch „Antiaging mit Antioxidantien“ (Herbig Verlag). Vitamin C kommt im Blut, in Körperflüssigkeiten und in allen Zellen vor, wo es selbst leicht oxidiert, um die Zellen und zahlreiche körpereigene Substanzen vor der Oxidation mit freien Radikalen zu schützen.

Vitamin C hält Haut & Bindegewebe straff

Ascorbinsäure ist für die Struktur und die Erneuerung des Bindegewebes ein unersetzbarer Cofaktor, wobei es mit Eisen zusammenarbeitet. „Vitamin C bereitet zwei Aminosäuren, Lysin und Prolin, für die Einlagerung in kollagenen Fasern vor und bindet einzelne Fasern zu Bindegewebe. Wenn es an Ascorbinsäure mangelt, entsteht ein schwaches Bindegewebe und es fehlt die Elastizität in Haut, Gelenken, Muskeln, Knochen und Gefäßen“, erklärt Dr. Lothar Burgerstein in seinem Standardwerk „Handbuch Nährstoffe“ (Trias Verlag).

Sonne und Luftschadstoffe schädigen durch freie Radikale die Haut und sind für vorzeitige Faltenbildung verantwortlich. Vitamin C macht die freien Radikale unschädlich und sorgt zugleich für eine straffe Haut und festes Bindegewebe.  Noch einer Problematik lässt sich durch Vitamin C vorbeugen: Orangenhaut, auch Cellulite genannt. Das ist eine nicht entzündliche Veränderung des Unterhautfettgewebes, die größtenteils Frauen betrifft. Orangenhaut ist abhängig von genetischer Veranlagung, jedoch können Ernährung und Lebensstil das Ausmaß des Auftretens beeinflussen. Den Namen Orangenhaut verdankt diese Hautveränderung der dellenförmigen Oberfläche, die tatsächlich an Orangen erinnert. Diese Erhebungen auf der Haut sind nicht weniger als übergroße Fettzellen, die vom Bindegewebe nicht mehr in der Unterhaut gehalten werden. Mit einer vermehrten Zufuhr von Vitamin C wird das Bindegewebe gekräftigt, denn die Kollagenen Fasern werden hervorragend stabilisiert.

Schutz für die Arterien und Cholesterinsenkung

Vitamin C verbessert auch die Flexibilität der Blutgefäße. Zudem hält es die geleeartige Konsistenz der sogenannten Basalmembran aufrecht, die zur Verankerung der Zellen in der Gefäßinnenwand benötigt wird. Ein Vitamin-C-Mangel verändert dagegen die Konsistenz der Membran, es kommt zu undichten Stellen. Im weiteren Verlauf bilden sich Ablagerungen, da unter anderem Cholesterin und Calcium in die Arterienwände eindringen und sie schädigen. Mit der Folge: Der Körper versucht die entstandenen Schäden abzudichten. Die so entstandene Plaquebildung führt letztlich zur Arteriosklerose und erhöht dadurch das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko. Ascorbinsäure wirkt diesen zerstörerischen Prozessen entgegen.

„Der erste große Schritt für den Abbau von Cholesterin zu Gallensäuren hängt von Vitamin C ab“, schreibt Burgerstein.  Der Vitalstoff senkt nicht nur schädliche Blutfettwerte wie Triglyceride und Lipoprotein, sondern  erhöht auch das gute HDL-Cholesterin. Dadurch sinkt das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko.

Stärkung der Immunabwehr

Vitamin C stärkt das Immunsystem

Vitamin C kurbelt auf vielseitige Weise unser Immunsystem an. Das ist die bekannteste Wirkung des Tausendsassas. So regt es die Beweglichkeit und die Aktivität von weißen Blutkörperchen an, die Viren und Bakterien abtöten. Zusätzlich erhöht es die Vermehrung von Antikörpern, die für die Immunabwehr zuständig sind. Vitamin C unterstützt vor allem die angeborene Immunität. Das Supervitamin ist primär in der „Erstlinienabwehr“ gegen Bakterien und Viren von Bedeutung. Vitamin C stimuliert auch die Vermehrung von T-Lymphozyten, die infizierte Zellen eliminieren können. Darüber hinaus beseitigt Vitamin C freie Radikale, die während Entzündungsreaktionen bei Infektionen auftreten.

Bester Beweis für die Notwendigkeit für die Abwehrkräfte: Bei akuten Infektionen kommt es zu einem Abfall des Vitamin-C-Spiegels im Blut um bis zu 50 Prozent. „Zu Beginn einer Virusinfektion sinkt die Vitamin-C-Konzentration sogar bis an die Skorbutgrenze“, heißt es in einem Artikel zu dem Supervitamin in der Zeitschrift  „Natur & Heilen“ vom September 2019.  Erhält der Körper dann zusätzlich Vitamin C, kann die beginnende Grippe oder Erkältung in den meisten Fällen abgefangen werden. Hier hat sich insbesondere die gemeinsame Einnahme mit Zink bewährt, welches ebenfalls für das Immunsystem von großer Bedeutung ist.

Wichtig bei der Entgiftung

Vitamin C ist ein auch hervorragendes Entgiftungsmittel. Ascorbinsäure stimuliert nämlich das Enzymsystem der Leber, welches das Blut entgiftet und toxische Umweltchemikalien wie etwa Pestizide, Schwermetalle, Alkohol oder Zigarettengifte zur Ausscheidung bringt. Besonders Raucher brauchen enorm viel Vitamin C. Beim Verbrennen des Tabaks entstehen rund 4.000 chemische Verbindungen, viele davon gelten als krebserregend. Zudem werden mit jedem Zug an der Zigarette zahlreiche freie Radikale freigesetzt, die die Zellen und ihre DNA schädigen. Rauchen führt aber nicht nur zu einer Verengung und Verhärtung der Blutgefäße, sondern langfristig auch zu einem Ascorbinsäuremangel. Burgerstein erklärt, dass Rauchen den Vitamin-C-Bedarf des Körpers mehr als verdoppelt. Kein Wunder, dass viele Raucher einen signifikant niedrigen Vitamin-C-Spiegel haben.

Schluss mit Eisenmangel

Laut dem jüngsten Ernährungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) sind vor allem Mädchen und Frauen von einem Eisenmangel betroffen. Während der Menstruation geht mit dem ausgeschiedenen Blut Eisen verloren. Ein Eisenmangel kann sich durch spröde, blasse Haut, durch Müdigkeit, Konzentrationsstörungen und Nervosität ausdrücken. Burgerstein schreibt in seinem Buch: „Vitamin C begünstigt die Resorption von Eisen aus der Nahrung und aus Supplementen erheblich.“ Im Falle eines niedrigen Eisenwertes sollte man also zunächst für eine gute Zufuhr des Supervitamins sorgen. „Vor allem Vegetarier können durch Vitamin C profitieren, da durch den Vitalstoff eine bessere Verwertbarkeit des pflanzlichen Eisens erfolgt“, erklärt Dr. Michaela Döll. Möglicherweise gelingt es alleine durch die Zufuhr von Vitamin C, den Eisenspiegel anzuheben und wieder zu normalisieren.

Vitamin C hat noch viele weitere Aufgaben im Körper. Im zweiten Teil des Artikels erfahren Sie noch weitere interessante Fakten über den Allrounder unter den Vitaminen.

Den Artikel als Gratis PDF Download gibts hier.