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Newsletter Thema Juli 2019
Multitalent Zink - Teil 2

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Zink hilft bei der Entgiftung, der Wundheilung und der Verdauung. Es ist wichtig für: Die Abwehrkräfte, den Haarwuchs, die Augen, die Gehirnfunktion, die Psyche und vieles weitere mehr.

Zink hilft gegen Diabetes

Zink hat entscheidende Effekte in der Prophylaxe und Therapie des Diabetes mellitus. Noch ist ungeklärt, ob Zinkmangel Ursache oder Folge des Diabetes mellitus ist. Zink unterstützt die Insulinwirkung bei Diabetikern und ist damit in der Lage Einfluss auf die Blutzuckerregulation zu nehmen. Das Spurenelement ist überdies Bestandteil der Speicherform des Insulins. Diabetiker mit niedrigen Zinkwerten leiden zudem oft unter Begleiterscheinungen wie Bluthochdruck oder koronarer Arterienerkrankungen. Diabetiker klagen auch oft über schlecht heilende Wunden. Da Zink aber genau diese Heilprozesse fördern kann, spielt Zink hier eine große Rolle.

Die anti-entzündlichen Zink-Effekte machen das Spurenelement auch zu einem geeigneten Therapeutikum beim diabetischen Fuß. „Die mannigfaltigen Effekte, die Zink hervorruft, machen bei Diabetikern eine Zinktherapie sinnvoll“, erklärt der international renommierte Zinkforscher Wolfgang Maret. Wichtig zu wissen: Diabetiker scheiden mehr Mineralstoffe, auch Zink, über den Urin aus.  Sie sollten deshalb regelmäßig für ausreichend Zinkaufnahme sorgen.

Zink in der Schwangerschaft

Da in der Schwangerschaft und während der Stillzeit der Zinkbedarf steigt, ist hier besonders darauf zu achten, dass tatsächlich genügend Zink aufgenommen wird. Nebenwirkungen von Zinkmangel  bei werdenden Müttern können eine überlange Schwangerschaft, Appetitstörungen sowie ein ungewöhnliches Geschmacksempfinden sein. Auch unzureichende Wehen und starke Blutungen nach der Geburt, können mit Zinkmangel zusammenhängen.

In den letzten drei Wochen der Schwangerschaft, insbesondere zwei bis drei Tage vor der Geburt geht sehr viel Zink von der Mutter auf das Kind über. Auch in der Stillzeit ist Zink unverzichtbar. Es ist für das Milchbildungshormon Prolaktin wichtig und wird vom Säugling dringend für das Wachstum und für den Aufbau des Immunsystems benötigt.

Zink steigert die Fruchtbarkeit

Im menschlichen Organismus gibt es Regionen, die besonders zinkreich sind. Dazu gehören sowohl die Spermienflüssigkeit, die Prostata, die Hoden als auch die Eierstöcke. Bei Zinkmangel sind alle diese Bereiche unterversorgt. Beim Mann kommt es zu einer geringeren Spermienzahl, und die übrigen Spermien verlieren zugleich ihre Beweglichkeit. Bei der Frau kommt es wiederum zu verminderten Eisprüngen. Erst wenn wieder ausreichend Zink aufgenommen wird, steigt die Fruchtbarkeit von Mann und Frau wieder an.

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Medikamente und Alkohol als Zinkräuber

Es gibt verschiedene Medikamente, die den Zinkspiegel senken können. Ursache dafür ist meistens, dass diese eine übermäßige Zinkausscheidung mit dem Urin fördern. ACE-Hemmer gegen Bluthochdruck sind Zinkräuber. Magensäureblocker und die Antibabypille senken den Zinkspiegel. Cortison, Entwässerungsmittel (Diuretika), Eisenpräparate, Antibiotika oder Bestrahlungen und Chemotherapien können zu einem chronischen Zinkmangel führen. Sprich, zur ursprünglichen Krankheit kommen kann noch die Symptome des Zinkmangels. Und weil das Spurenelement ja an sämtlichen Heilprozessen im Körper beteiligt ist, sinkt erst recht die Chance auf Genesung. Selbst Alkohol forciert die Zinkausscheidung mit dem Urin.

Chronische Krankheiten und Zinkmangel

Wer an einer chronischen Krankheit leidet, sollte regelmäßig seine Zinkwerte und die anderen Nähr- und Vitalstoffe testen lassen. Denn viele Erkrankungen erhöhen entweder die Ausscheidung der Vitalstoffe oder hemmen die Aufnahme im Körper. Beispiele dafür sind Allergien, Reizdarmsyndrom, Arthritis, Diabetes, Leber- und Nierenfunktionsstörungen oder Krebs.

Besonderheit  KPU / HPU und Zinkmangel

Bei der sogenannten Kryptopyrrolurie (KPU) handelt es sich um eine Stoffwechselstörung, die ungefähr fünf bis zehn Prozent der Bevölkerung betrifft (interessanterweise sind vor allem Frauen davon betroffen) und mit einem hohen Verlust der Vitalstoffe Zink, Mangan und Vitamin B6 einhergehen. Viele Menschen wissen nicht, dass sie an KPU leiden. Ein 24-Stunden-Urintest beim Arzt kann jedoch für Klarheit sorgen.

KPU-Betroffene können an ganz unterschiedlichen Symptomen leiden. Dazu gehören häufige Kopfschmerzen oder Migräne, Depressionen oder Stimmungsschwankungen, Konzentrationsstörungen bis hin zu ADHS/ADS, Schlafstörungen, Unter- oder Überfunktion der Schilddrüse, Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten sowie niedriger Blutdruck. Auch Magersucht und Bulimie hängen meistens mit KPU zusammen. Die Diagnose wird durch einen Urintest gestellt. Vermehrte Ausscheidung von Hämopyrrollaktamurie-Komplexen.

Bei dieser Stoffwechselstörung ist es mit einer Nahrungsergänzung durch Zink allein aber nicht getan. Erst Kombipräparate mit Mangan und Vitamin B6 lindern die Beschwerden – allerdings braucht es seine Zeit. Meistens fehlen bei KPU auch die Vitamine D und B12 sowie Magnesium und Chrom.

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Lebensmittel, die reich an Zink sind

Unter normalen Umständen lässt sich der Zinkbedarf  bei einer gemischten Kost mit der Ernährung decken. Der Mineralstoff befindet sich vor allem in tierischen Nahrungsmitteln. Gute Quellen für Zink sind Austern – gefolgt von rotem Fleisch, Leber, Fisch und Meerestieren. Auch Käse, Getreide wie Hirse, Haferflocken, Hülsenfrüchte (Linsen oder Sojabohnen), Nüsse (besonders Walnüsse, Peka- und Paranüsse) enthalten Zink.

Früchte und Gemüse dagegen enthalten nur wenig von dem Spurenelement. Da man von Obst und Gemüse aber problemlos größere Mengen verzehren kann, spielen diese Lebensmittel durchaus eine wichtige Rolle als Zinkquelle.

Es gibt aber auch Nahrungsmittel, die die Zinkaufnahme hemmen. In Milchprodukten zum Beispiel behindern das Casein sowie die hohen Calciummengen die Zinkaufnahme. Hülsenfrüchte, Ölsaaten und Getreide wiederum enthalten Phytinsäure, die sich an Zink bindet und damit dessen Verwertbarkeit reduziert. Eine bessere Verwertbarkeit bei pflanzlichen Lebensmitteln kann man jedoch durch die Art der Zubereitung erreichen. So sollte man Hülsenfrüchte und Ölsaaten  über Nacht in Wasser einweichen und anschließend keimen lassen. Der Keimprozess regt im Samen das Enzym Phytase an. Dieses wiederum baut die Phytinsäure ab, so dass diese das Zink und andere Mineralstoffe nicht mehr an sich binden kann. Abgesehen davon sind Hülsenfrüchte durch das Ankeimen besser verdaulich. Bei Brot, das ja aus Getreide besteht, führt die Teigreifung beim Sauerteig zum Abbau der Phytinsäure, sodass  Sauerteigbrot eine  gute Zinkquelle sein kann. Bei den Getränken ist übrigens grüner Tee die beste Wahl.

Während des Kochens geht das Zink nur dann verloren, wenn Kochwasser weggeschüttet wird, aber nicht beim Dünsten oder Braten. Schlechte Zinkquellen sind industriell verarbeitete Lebensmittel wie Fertiggerichte, Weißmehlprodukte oder geschälter Reis.

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Zinkspiegel testen lassen

Zinkmangel lässt sich nicht so einfach nachweisen. Blutanalysen helfen oft nicht weiter, da Blutserum im Vergleich zum Körpergewebe wenig Zink enthält und die Blutzinkwerte auch bei Zinkmangel konstant bleiben. Hier hilft es meist mehr, wenn man die Symptome eines Zinkmangels kennt, wie sie oben beschrieben wurden. Im Vollblut wird der Normwert zwischen 4,0 – 7,5 mg/l angegeben. Auch eine Haarmineralienanalyse kann einen Hinweis auf einen Zinkmangel geben.

Der tägliche Zinkbedarf wird von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung für Männer mit 10 mg, für Frauen mit 7 mg angegeben. Bei Schwangeren und Stillenden liegt der tägliche Bedarf bei um die 11 mg. Kinder ab zehn Jahren benötigen mit 9 mg (Jungen) und 7 mg pro Tag (Mädchen) fast genauso viel. Nahrungsergänzungsmittel enthalten meist ca. 15 mg pro Kapsel. Die Menge von 25mg pro Tag sollte dauerhaft möglichst nicht überschritten werden, es sei denn, man scheidet sehr viel Zink über den Urin aus (HPU/KPU).

Achtung Überdosierung

Überdosierungen kommen zwar selten vor, sind aber nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. So kann bei Dosierungen von mehr als 150 mg Zink pro Tag der Stoffwechsel anderer Mineralstoffe – besonders Eisen, Kupfer und Mangan – gestört werden. Das liegt daran, dass verschiedene Metalle mit ähnlichen Eigenschaften sich im Körper gegenseitig verdrängen und beeinflussen können.

Fazit: Zink spielt eine essentielle Rolle für viele Körperfunktionen. Es wird unter anderem benötigt für: Die Abwehrkräfte, für Hormone und Neurotransmitter, für Enzyme (auch Verdauungsenzyme), die Augen, Haare, Nägel, Schleimhäute, Fruchtbarkeit, Entgiftung, Wundheilung und weiteres mehr. Vegetarier, Diabetiker und Menschen die regelmäßig Alkohol oder bestimmte Medikamente konsumieren leiden häufig unter einem Mangel. Ebenso Menschen mit der Stoffwechselkrankheit HPU/KPU, die sehr viel Zink über den Urin verlieren.

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