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Newsletter Thema September 2017
Gesunder Darm - stärkt Nerven und Gehirn

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Ein gutes Darmmilieu ist in jeder Hinsicht hilfreich für die Gemütslage. Nicht nur, dass die Verdauung und das Immunsystem mit voller Kraft arbeiten können. Wissenschaftler finden immer mehr Hinweise, dass eine gute Darmflora auch vor Depressionen und anderen psychischen Erkrankungen schützt.

Die Depression ist die am häufigsten auftretende Erkrankung der Psyche. Laut Schätzung des Bundesgesundheitsministeriums sind in Deutschland vier Millionen Menschen davon betroffen. Die Dunkelziffer dürfte noch höher liegen, denn viele Depressionen werden gar nicht als solche erkannt. Warnhinweise können sein: Sorge um die Zukunft, Schuldgefühle, Konzentrationsstörungen, Ängstlichkeit, Libidoverlust, Appetitlosigkeit, Schlafstörungen, Gefühle der Hoffnungslosigkeit, Hilflosigkeit und Minderwertigkeit. Die Ursachen der Depression sind sicher auch auf der seelischen Ebene zu suchen. Aber nicht nur! Die körperlichen Faktoren werden in der Therapie leider fast immer vernachlässigt.

Wie soll der Körper das Glückshormon Serotonin bilden, wenn ihm die essentielle Aminosäure Tryptophan fehlt? Die Neurotransmitter Noradrenalin und Dopamin wirken ebenfalls stimmungsaufhellend. Damit wir die beiden Botenstoffe aber herstellen können, brauchen wir die beiden Aminosäuren Tyrosin und Phenylalanin.

Was passiert, wenn wir wenig Omega-3-Fette und viele Omega-6-Fette zu uns nehmen? Auch das hat einen Einfluß auf unser Gehirn. Es kommt vermehrt zu Entzündungen, was das Risiko für Alzheimer und eine depressive Stimmungslage erhöht.

Mit ausreichend Omega-3-Fetten im Gehirn passiert genau das Gegenteil. Im Gehirn sind mehrfach ungesättigte Fettsäuren besonders wichtig: DHA und EPA. Haben wir zu wenig davon in der täglichen Ernährung, neigen wir zu Depressionen. Die beiden langkettigen Omega-3-Fette haben einen direkten Einfluss auf die Signalübermittlung der Zellen. Auch für die Synthese von Serotonin und Dopamin sind EPA und DHA wichtig. Beide Fettsäuren in Kombination sind in pflanzlichen Ölen leider nicht zu finden. Bei kranken Menschen und bei Mangelerscheinungen funktioniert auch die körpereigene Synthese nicht. DHA  gibt es seit einigen Jahren glücklicherweise für Veganer auch als Extrakt aus Algen. Mit Krillöl, welches aus einer Garnelenart gewonnen wird, sind Sie laut Experten auf der sicheren Seite, was eine ausreichend hohe Dosierung betrifft.

Entzündungen führen zu Depressionen

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Wissenschaftler sehen einen engen Zusammenhang zwischen dem Anstieg von Entzündungsparametern und dem Entstehen einer Depression. Entzündungen werden in der Medizin mit Namen versehen, die auf die Silbe –itis enden. Vielfach spüren wir gar nicht, dass wir bereits eine Entzündung im Körper tragen oder wir messen ihr keine besondere Bedeutung zu. Allerdings ist bekannt, dass selbst Parodontitis  negative Auswirkungen auf den gesamten Stoffwechsel hat. Eine Entzündung im Zahnfleisch kann z. B. die Entstehung von ernsthaften Krankheiten begünstigen. Entzündliche Prozesse liegen auch vor, wenn Menschen an Übergewicht, Asthma oder dem Reizdarmsyndrom leiden.

Eine chronische Entzündung kann fatale Folgen haben, denn sie begünstigt die Entstehung von schwerwiegenden Erkrankungen wie: Herzinfarkt, Schlaganfall, Alzheimer, Diabetes mellitus, Immunschwäche oder Krebs.

Menschen, die eine virale Erkrankung oder Krebs haben, bekommen häufig immunstimulierende, entzündungsfördernde Medikamente. Es wurde festgestellt, dass als Nebenwirkung Depression auftreten kann. Für Wissenschaftler ein weiteres Indiz für den Zusammenhang von gestörter Darmflora, Entzündungen und Depressionen.

Die englische Neurologin Dr. Natasha Campbell-McBride hat sich intensiv mit der Darmflora beschäftigt. So kam sie darauf, ihrem an Autismus leidenden Sohn mit Mikrobiotika angereicherte Nahrung zu geben. Dadurch konnte sie dessen entzündliche Prozesse im Körper reduzieren. Der Autismus ließ sich damit zwar nicht abstellen, doch der Allgemeinzustand hatte sich deutlich gebessert. Campbell-McBride prägte den Begriff „GAPS“ – Gut and Psychology Syndrome (auf Deutsch: Darm- und Psyche-Syndrom), der den Zusammenhang zwischen Darmgesundheit und geistiger Gesundheit beschreibt.

In Ihrer Praxis hat sie mit Darmsanierung gute Erfahrungen gemacht bei: ADHS, Legasthenie, Dyspraxie, Schizophrenie, Depressionen und wie bereits erwähnt bei Autismus. Für Eltern, deren Kinder betroffen sind, ein sehr wichtiges Buch. Auch jeder Arzt oder Heilpraktiker sollte es gelesen haben. Auf YouTube findet man auch einen Vortrag in englischer Sprache von Dr. Natasha Campbell-McBride.

Die enge Wechselwirkung von Darm und Hirn

Für Gesundheitsinteressierte ist die Verbindung von Darm und Gehirn gar nicht so abwegig: Viele, die Darmsanierungen machen, berichten, dass hinterher nicht nur ihr Darm wie befreit ist, sondern sie auch mental besser drauf sind. Dies konnte der bekannte Fastenarzt Dr. Rüdiger Dahlke bei seinen Patienten ebenfalls feststellen.

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Bislang wurde das immer mit der Ausleitung von Giften und alten Verkrustungen im Darm erklärt. Es hängt jedoch unter anderem damit zusammen, dass bei einer Darmreinigung krankmachende Keime ausgeschleust werden und die Darmflora danach aufgebaut wird. So können chronische Entzündungen im Darm ausheilen. Entzündungen, wo auch immer im Körper, vermindern den Serotoninspiegel erheblich, da Serotonin eine anti-entzündliche Wirkung hat. Der Körper nutzt das Wohlfühlhormon, um die Entzündung einzudämmen.

Seit Jahren ist immer wieder zu lesen, dass unser Darm und das Gehirn in enger Verbindung miteinander stehen. So führen mehr Nervenstränge vom Bauch in das Gehirn, als umgekehrt: Wussten Sie, dass im Darm mehr Serotonin gebildet wird, als in unserem Gehirn?

Inwieweit Vorgänge im Darm sich hemmend auf die Psyche auswirken, scheint mit der Sensibilität der Darm-Hirn-Achse zusammen zu hängen. Sie kann durch Stress in frühen Lebensjahren erhöht sein. Wie intensiv sich Darm und Hirn austauschen, machen Forscher unter anderen an Patienten fest, die vom Reizdarm betroffen sind.

Studien zeigen, dass 40 Prozent von ihnen an Angsterkrankungen und häufig auch an Depressionen leiden. Baut man ihre Darmflora auf, zum Beispiel mit Bifido- und Lactobakterien, beruhigt sich nicht nur der Darm, sondern offenbar kommen auch die Nerven ins Lot. Insofern können mikrobiotische Keime auch Stress lindern!

Emeram Mayer, Neurogastroenterologe und Professor für Physiologie an der University of California, sieht im Zentrum der Bauchgefühle auch den Sitz der Intuition. Das würde bedeuten: gute Darmflora = gute Intuition. Der Wissenschaftler ist der Ansicht, dass aus dem Bauch die größte Masse an Informationen zum Gehirn fließt. Den ganzen Tag würde der Bauch dem Hirn Geschichten erzählen. Mittlerweile sprechen Forscher sogar vom „Bauchhirn“. Weiterhin entdeckten Wissenschaftler, dass Angstzustände und Depressionen durch ein Ungleichgewicht von verschiedenen Botenstoffen im Gehirn gekennzeichnet sind und diese mit funktionellen Darmstörungen, wie dem Reizdarmsyndrom einhergehen. Daran ist maßgeblich der Vagusnerv beteiligt, der unter anderem die Tätigkeit fast aller inneren Organe reguliert und auf der sogenannten Darm-Gehirn-Achse zwischen Verdauungstrakt und Zentralnervensystem vermittelt.

Darmflora verbessert die Vitalität

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Unsere Abwehrkraft hängt entscheidend von unserer Darmflora ab. Wenn sich 90 Prozent gesundheitsfördernde Bakterien (Bifido- und Lactobakterien) im Darm befinden, die die restlichen 10 Prozent krankmachender Keime in Schach halten, ist alles in Ordnung. Doch Katharina Sonnleitner und Reiner Schmid schreiben in ihrem lesenswerten Buch „Der Darm – Zentrum Ihrer Gesundheit“, dass ein Darm mit einem gesunden Milieu bei Erwachsenen schon fast zur Ausnahme gehört und diese unheilvolle Entwicklung auch zunehmend bei Kindern zu beobachten ist. Vor diesem Hintergrund müssen wir uns wohl nicht wundern, dass Zivilisationskrankheiten, Übergewicht und degenerative Erkrankungen des Nervensystems immer weiter zunehmen. Die meisten Menschen sind sich nicht darüber im Klaren, wie wichtig eine gesunde Darmflora für ihr Leben ist.

Ein gestörtes Darmmilieu wird auch als „Dysbiose“ bezeichnet. Ein Ungleichgewicht, das zur Selbstvergiftung des Körpers führt und die Darmschleimhaut empfindlich schädigen kann. Die Entstehung von Krankheiten wie Leaky-Gut-Syndrom, Migräne, Allergien, Hautproblemen, Rheuma, Herz- und Blutgefäßerkrankungen, chronische Müdigkeit, Leistungsabfall, Immunschwäche und Depressionen/Angstzuständen wird dadurch begünstigt. Darmpflege ist also Wellness im wahrsten Sinne des Wortes. Wir fühlen uns körperlich und mental besser, wenn der Darm gesund ist.

Starke Nerven durch mikrobiotische Keime

Befindet sich das richtige Maß an Vitalstoffen in unserer Nahrung, profitiert nicht nur das Milieu in unserem Darm davon, sondern wir verfügen auch über ausreichende Mengen an Neurotransmittern. Diese sind im Gehirn für den Informationsaustausch zuständig. Es ist bekannt, dass es zu Stimmungstiefs kommen kann, wenn der Pegel dieser Botenstoffe gesenkt ist. Ein Aufbau von Serotonin, Dopamin, Noradrenalin kann also helfen, uns mental in die Mitte zu bringen.

Viele Menschen nehmen Vitamine und Mineralstoffe zu sich, kümmern sich jedoch nicht um ihre Darmflora. Es sollte genau umgekehrt sein, denn diese Nährstoffe können vom Organismus erst aufgenommen und optimal verwertet werden, wenn die Darmflora in Ordnung ist. Eine Darmreinigung mit Kräutern, eventuell in Kombination mit einer Colon-Hydro-Therapie und anschließendem Darmaufbau mit Milchsäure (Lacto)- und Bifidobakterien, wäre sicher der Königsweg (Buchtipp: Darmreinigung mit Kräuterkraft).

Oftmals genügt es schon, lediglich eine Kur von rund drei Monaten mit mikrobiotischen Keimen  zu machen. Wir empfehlen jene von Dr. Erasmus. Diese haben den Vorteil, dass sie ausreichend hoch dosiert und gut verträglich sind. Die Wirksamkeit der Stämme, die für die Mischungen verwendet werden, ist durch Studien belegt. Darüber hinaus sind die Stämme sehr widerstandsfähig gegen Magen- und Gallensäure. Es gibt von Dr. Erasmus altersspezifische Mischungen für Kinder, Erwachsene und Senioren. Die gekühlte Lagerung von der Herstellung bis zum Versand gewährleistet die optimale Aktivität der Kulturen.

Bei Darmpilzen (Candida albicans) wird Super 8 und bei entzündlichen Darmerkrankungen Super 10 empfohlen.

Der größte Erfolg in der Behandlung einer Depression ist sicherlich zu erzielen, wenn man auf der seelischen und auf der körperlichen Ebene parallel therapiert. Unser Tipp für ein naturheilkundliches Konzept gegen depressive Verstimmungen:

  • Tägliche Bewegung
  • Nahrungsmittel, die die Bildung von Serotonin fördern
  • Krillöl
  • Mikrobiotische Keime

Sollte Stress in Ihrem Leben eine Rolle spielen, gilt es diesen abzubauen. Forscher haben inzwischen sogar den Begriff der „Stressdepression“ geprägt. Die Stresshormone Cortisol, Adrenalin und Noradrenalin reduzieren Serotonin. Stress verändert komplett die Biochemie im Gehirn. Sport kann ein Weg sein, um Stresshormone wieder abzubauen. Andere begegnen dem Stress mit regelmäßigen Entspannungsmaßnahmen wie Yoga, Meditation, Musik hören oder täglichen Spaziergängen – am besten in der freien Natur und bei Sonnenschein.

In der Schulmedizin werden Depressionen mit sogenannten Serotonin-Wiederaufnahmehemmern therapiert. Sie verhindern, dass Serotonin nach der Signalübertragung am synaptischen Spalt wieder in die Nervenzelle aufgenommen wird. Sinnvoller ist es aus unserer Sicht den Serotoninspiegel generell zu erhöhen. Mit den hier vorgestellten Maßnahmen sollte das gelingen.

Den Artikel als Gratis PDF Download gibts hier.