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Magnesium – Ein wichtiger Mineralstoff

Es ist schon erstaunlich, was eine Unterversorgung an Mineralstoffen oder Vitaminen beim Menschen an Beschwerden auslösen kann. Ein gutes Beispiel dafür ist der Magnesiummangel. Von Wadenkrämpfen über Herz-Rhythmus-Störungen und Kopfschmerzen bis zur Osteoporose können die gesundheitlichen Probleme reichen. Nehmen die Betroffenen dann aber genügend Magnesium zu sich, lösen sich die Beschwerden oft in Luft auf.

Was ist Magnesium eigentlich?

Magnesium wird zuweilen als "Meistermineral" bezeichnet. Kein Wunder, denn dieser Mineralstoff ist im menschlichen Organismus an rund 300 verschiedenen Enzymen beteiligt. Und ein Mangel an Magnesium ist heute weiter verbreitet als man denken würde.

Magnesium ist wichtig fürs Nervensystem Der Körper eines Menschen enthält im Schnitt 20 bis 30 Gramm Magnesium. Das ist nicht gerade wenig - und dieser Vorrat will gepflegt und aufrechterhalten werden. Magnesium findet man immer dort, wo auch Kalzium aktiv ist. Es gibt dabei fünf Bereiche, für die Magnesium essentiell wichtig ist:

  • Energiestoffwechsel
  • Zellmembranen
  • Herztätigkeit
  • Nervensystem
  • Knochen und Zähne

Was bewirkt ein Mangel an Magnesium im Körper?

Während sich ein akuter Magnesiummangel mit Muskelzittern und Muskelkrämpfen plötzlich bemerkbar macht, sind die Symptome des chronischen Mangels diskreter und fallen oft erst nach Jahren auf. Bei einem zu geringen Magnesiumspiegel kommt es zu Störungen im Verhältnis zu Kalzium und Phosphor im Blut, was nicht ohne Folgen auf Nervensystem, Muskulatur, Gefäße und Knochen bleibt. Wadenkrämpfe in der Nacht oder zuckende Augenlider sind erste Anzeichen. Auch Menstruationsbeschwerden und Kribbelgefühle in den Gliedmaßen haben häufig Magnesiummangel als Ursache. Darüber hinaus sind diese Menschen oft reizbar, wenig belastbar, von einer inneren Unruhe getrieben und klagen nicht selten auch über Schlafstörungen und Kopfschmerzen oder gar Migräne.

Wo ist Magnesium enthalten? Ein Magnesiummangel entsteht übrigens nicht von einem Tag auf den anderen, sondern entwickelt sich schleichend. Die Hauptursache ist in den meisten Fällen eine Fehlernährung. Wer nicht regelmäßig frisches Obst und Gemüse, Nüsse und Hülsenfrüchte sowie vor allem Vollkornprodukte zu sich nimmt, hat mit großer Wahrscheinlichkeit zu wenig von diesem wichtigen Mineralstoff im Körper. Und selbst wer sich vollwertig ernährt, kann Mangelerscheinungen haben, denn viele Böden sind durch die intensive Landwirtschaft inzwischen ausgelaugt. Hinzu kommt die Verwendung von anorganischen Düngern mit übermäßig hohem Kaliumzusatz. Kalium wird von den Pflanzen leichter aufgenommen als Magnesium, so dass die angebauten Früchte weniger Magnesium als früher enthalten. Darüber hinaus reagiert der saure Regen mit dem Magnesium im Boden und verringert dadurch dessen Konzentration.
 
Doch ehe wir auf Lösungen zu sprechen kommen, soll erst einmal ausführlich erklärt werden, was Magnesium dem Körper alles Gutes tut. Der Mineralstoff ist schließlich für mehr als 300 verschiedene Stoffwechselvorgänge zuständig. Die wichtigsten davon sind im "Handbuch der Nährstoffe" aus dem Trias-Verlag erklärt:

Magnesium ist wichtig für die Muskelentspannung

Kalzium ist für das Zusammenziehen der Muskeln zuständig, Magnesium für deren Entspannung - also sozusagen der Gegenspieler. Hat der Körper genügend Magnesium zur Verfügung, tritt kaum ein Muskelkater auf, geschweige denn irgendwelche Muskelkrämpfe. Durch einen Mangel an diesem Mineralstoff können dagegen Arm- und Beinmuskeln so sehr verkrampfen, dass sogar die Sehnen überdehnt und damit gereizt werden.
Beim Herz führt das Fehlen von Magnesium ebenfalls zu einer Verkrampfung, zu beklemmenden Gefühlen und Angstzuständen sowie zu einer erhöhten Herzinfarktgefahr. Auch unregelmäßige Herzschläge wie Herz-Rhythmus-Störungen oder Herzstolpern sind oft eine Folge von Magnesiummangel. Selbst hoher Blutdruck hat häufig mit der schlechten Entspannung der um die Arterien angeordneten Muskeln zu tun. Darüber hinaus ist das Mineral wichtig für die Blutgefäße - vor allem für besagte Arterien, damit die für den Weitertransport des Blutes zuständigen Muskeln reibungslos arbeiten können. Ohne Magnesium können sich sonst nämlich Magen, Leber, Gallenblase und Nieren nicht mehr entspannen und erfüllen ihre Funktion nur noch eingeschränkt. Dasselbe gilt für die Migräne, die  letztlich auf Gefäßkrämpfe im Gehirn zurückzuführen ist.

Wie das Immunsystem von Magnesium profitiert

Bei Magnesiummangel ist das Abwehrsystem des Körpers meistens stark geschwächt. Man hat zu wenig weiße Blutkörperchen (Leukozyten) und die Durchblutung der Füße und Nasenschleimhaut ist verringert. Dadurch steigt die Gefahr für eine Erkältung oder Grippe. Vor allem mit zunehmendem Alter lassen die körpereigenen Abwehrkräfte nach. Mit Hilfe von Magnesium werden diese wieder verbessert. Sprich, das Abwehrsystem wird aktiviert und es werden mehr Antikörper gebildet.

Magnesium und der Energiestoffwechsel Magnesium für den Energiestoffwechsel

Magnesium ist an allen Reaktionen im Energiestoffwechsel beteiligt. Es bildet mit ATP (unsere "Energiewährung" in den Zellen) einen stabilen Komplex. Fehlt das Mineral laufen viele dieser Stoffwechselvorgänge, wie etwa der Eiweißstoffwechsel, entweder zu langsam oder gar nicht ab. Wir fühlen uns müde und nicht belastbar. Bei Krebs kommt es zu einer erheblichen Reduzierung der ATP- Produktion in den Zellen. Ein Magnesiummangel kann bei der Krebsentstehung ein Co-Faktor sein.

Magnesium sorgt für starke Knochen

Noch immer sind viele Ärzte der Meinung, dass durch eine hohe Kalziumeinnahme gegen Krankheiten wie Osteoporose und Karies vorgebeugt werden kann. Tatsächlich ist das Gegenteil der Fall, wie immer mehr Untersuchungen belegen. In westlichen Ländern, in denen viele Milchprodukte verzehrt werden, ist die Osteoporose-Rate deutlich höher als in asiatischen oder afrikanischen Ländern, in denen weniger Kalzium über die Nahrung zugeführt wird.
Der Grund dafür: Die Nebenschilddrüsenhormone halten den Kalzium-, Magnesium- und Phosphorspiegel in einem bestimmten Gleichgewicht. Steigt der Kalziumspiegel, so sinkt der Magnesiumspiegel und umgekehrt. Bei einer geringen Magnesiumzufuhr wird Kalzium aus den Knochen dazu benutzt, den Kalziumspiegel im Gewebe zu erhöhen. Eine hohe Magnesiumaufnahme dagegen führt dazu, dass Kalzium aus dem Gewebe in die Knochen eingelagert wird. Eine hohe Phosphorzufuhr (Softdrinks) hat die Folge, dass sich Kalzium aus den Knochen löst und mit dem Urin aus dem Körper ausgeschieden wird. Eine hohe Phosphoraufnahme bei gleichzeitig hoher Kalzium- und Magnesiumzufuhr führt wiederum zu einer Mineralisierung der Knochen.

Das klingt kompliziert, ist es aber nicht. Was die Stärke von Knochen und Zähnen betrifft, kann man sich Kalzium als Kalk und Magnesium als Kitt vorstellen. Der Magnesium-Kitt bindet den Kalk und wandelt ihn in starke Knochen und Zähne um. Das heißt: Wer gegen Osteoporose und Karies vorbeugen will, muss neben Kalzium unbedingt auch Magnesium zuführen.
Magnesium kann aber noch mehr. Dieser Mineralstoff stärkt und erneuert sogar Gelenke, Knorpel und Bandscheiben, die bei Arthritis und Arthrose geschädigt sind. Das haben Experten wie die Ernährungswissenschaftlerin und Buchautorin Ana Maria Bergasa aus Barcelona an Tausenden von Patienten bewiesen. Knochen und Knorpel haben eine Erneuerungszeit von etwa zwei Jahren. Wer seine Gelenkerkrankung mit Magnesium therapieren will, braucht also etwas Geduld. Da die Regeneration hauptsächlich in der Nacht geschieht, ist es wichtig am Abend genügend Eiweiß zu sich zu nehmen. Denn sonst kann nicht ausreichend Kollagen gebildet werden, um die Knorpel und Knochen wieder aufzubauen.

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