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Newsletter Thema Oktober 2016
Darmpilz stoppen – Candida Teil 2

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Sie werden sich jetzt sicherlich fragen, wie ein einzelner Pilz so viele unterschiedliche Krankheiten und Symptome verursachen kann. Die Erklärung ist recht einfach. Pilze haben einen eigenen Stoffwechsel. Sie ernähren sich hauptsächlich von Zucker - daher der Heißhunger auf selbigen. Pilze scheiden aber auch Giftstoffe aus, die sogenannten Mykotoxine.

Pilzgifte wirken stark leberschädigend und gelten als ein Faktor, der die Entstehung von Krebs begünstigt. Der italienische Arzt Dr. Simoncini ist der Ansicht, dass sämtliche Krebsfälle durch den Pilz Candida albicans bedingt seien. Er sieht daher Krebs als eine Mykose. Er hat in Video-Aufnahmen zeigen können, dass auf jedem Tumor eine weiße Schicht liegt. Diese Kolonien von Candida-Pilzen greifen die gesunden Zellen an. Der Onkologe gab seinen Patienten das basische Natrium-Bicarbonat zu trinken oder injizierte das Basenmittel direkt in den Tumor. Mit seinen vielen Heilerfolgen konsultierte Dr. Simonchini das italienische Gesundheitsministerium, in der Hoffnung, dass sie klinische Studien starten und  seine Arbeiten überprüfen würden. Und nun raten Sie mal, wie das italienische Gesundheitsministerium reagierte?  Sie entzogen ihm seine Approbation. Argumentation: Er hätte Patienten ohne genehmigte Medikamente behandelt. Die Massenmedien starteten daraufhin eine Kampagne gegen ihn. Sie setzten ihn der Lächerlichkeit aus und zogen seinen Namen durch den Dreck. Nun war auch bei Justitia kein Halten mehr: Dr. Simonchini bekam drei Jahre Gefängnis. Basische Infusionen gehören heute jedoch glücklicherweise zum Repertoire von vielen Naturärzten und Heilpraktikern, die ganzheitlich arbeiten.

Candida begünstigt auch die Entstehung von neurologischen Erkrankungen. Der Darmpilz produziert unter anderem Acetaldehyd, ein schweres Nervengift, welches dem Formaldehyd ähnelt. Acetaldehyd beeinträchtigt sehr stark unsere Gehirnleistung und das Koordinationsvermögen.

Das ätzende Acetaldehyd kann die Nervenfasern in unserem Körper zerstören. So können neurologische Erkrankungen wie MS, Parkinson und Alzheimer, Autismus, ADHS mitverursacht werden. Auch Angst, Reizbarkeit, Benommenheit und Depressionen können durch die Zerstörung von Nerven und Gehirnzellen verursacht werden. Bitte bedenken Sie, dass bei allen neurologischen Erkrankungen auch Schwermetalle eine große Rolle spielen.

Ein weiteres Ausscheidungsprodukt von Pilzen sind Fuselalkohole. Diese belasten insbesondere die Leber. Es gibt Menschen, die trinken kaum oder gar keinen Alkohol und trotzdem haben sie schlechte Leberwerte. Äußerlich kann sich die Belastung mit Fuselalkoholen auch in einer geröteten Nase zeigen.

Das Schlimmste, was die Mykotoxine bewirken, ist eine Verätzung der Schleimhäute - vor allem im Darm. Durch die Gifte der Pilze kommt es zu einer Schleimhaut-Athrophie (Atrophie = Rückgang). Unsere Darmschleimhaut bekommt regelrecht Löcher. Noch nicht ganz verdaute Nahrungsbestandteile gelangen so in die Blutbahn, was zu Nahrungsmittelunverträglichkeiten und zu Allergien führt. In einer löchrigen Darmschleimhaut kommt es auch leicht zu entzündlichen Prozessen: Reizdarm, Colitis ulcerosa und Morbus Crohn können die Folge sein.

Durch die Schädigung der Darmschleimhaut ist ein Mangel an Vitaminen und Mineralstoffen schon regelrecht vorprogrammiert. Es fehlt an Zink, einem wichtigen Spurenelement für Neurotransmitter und Hormone sowie an Magnesium, Calcium, Eisen, B-Vitaminen etc.

Für die Schädigung der Darmschleimhaut gibt es mittlerweile einen Namen: Das Leaky-Gut-Syndrom (LGS) - zu Deutsch: Der undichte Darm.

Diagnose und Therapie von Candida Pilzinfektionen

Die Diagnose "Candida albicans" kann mittels einer Stuhlprobe gestellt werden. Leider ist dieses Diagnosemittel nicht zu 100 Prozent zuverlässig, da Candida-Patienten gar nicht so selten negative Stuhlproben aufweisen. Eine weitere Möglichkeit, Candida festzustellen, sind Dunkelfeldmikroskopie, Kinesiologie und die Elektro-Akupunktur nach Dr. Voll. Allerdings muss ein Therapeut sehr versiert sein, um eine sichere Diagnose zu stellen. Candida albicans ist nicht nur eine Krankheit mit tausend Gesichtern, sondern leider auch ein Meister im Verstecken.

Was viele nicht wissen: Candida kann sehr gefährlich werden. Die Bedrohung, die für Menschen mit schweren Erkrankungen, beispielsweise Tumorpatienten, HIV-Infizierte oder Unfallopfer, durch Candida albicans besteht, ist lange Zeit unterschätzt worden. Da der Pilz sich bei geeigneten Bedingungen rasend schnell ausbreitet, kann durch den Befall für diese Menschen unter Umständen eine akute Gefahr bestehen. Häufig kommt es in diesen schweren Fällen dann zu einer Pilzbesiedelung der Lunge oder anderer innerer Organe. Da Candida die Organfunktion stark beeinträchtigt, besteht größte Gefahr für diese Patientengruppe. Pilzinfektionen sind in den USA beispielsweise bei Hochrisikopatienten die Ursache jeder vierten lebensgefährlichen Blutvergiftung.

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Candida im Blut

Der 2015 verstorbene Heilpraktiker und Candida-Spezialist Ekkehard Scheller warnte stets vor der üblichen Behandlung mit Nystatin. Dieses klassische Antipilzmittel wird aus dem Strahlenpilz Streptomyces noursei gewonnen. Nystatin tötet zwar die Candida-Pilze im Darm ab, nicht aber deren Keime. Diese wandern dann ungehindert durch die Darmwand ins Blut und in die Organe. Es bilden sich die typischen Antikörper gegen Candida-Hefepilze.

Der schulmedizinische Nachweis der Candida Keime ist bisher nicht möglich. Lediglich mit dem Dunkelfeldmikroskop nach Prof. Enderlein kann man diese getarnten Candida-Formen im Blut bestimmen. Nach Aussage von Ekkehard Scheller fand er in 96 Prozent der Blutbilder von seinen Patienten diese C-Formen von Candida. Das C steht für camoufliert, also versteckt, getarnt.

Wie im Darm auch geben die Pilze Toxine in das Blut ab und greifen die Schleimhäute im gesamten Körper an.

Die Anti-Pilz-Diät

Ganz oben steht auf dem Therapieplan, dem Pilz eine möglichst lebensfeindliche Umgebung zu schaffen. Aus diesem Grund sollte ab Diagnosestellung auf den Verzehr von Zucker, die Leibspeise von Candida, am besten weitestgehend verzichtet werden. Auch isolierte Kohlenhydrate (Kuchen, Nudeln, Pizza, Brot und Brötchen aus hellem Mehl) sollten vom Speiseplan gestrichen werden. Die einzige Ausnahme vom Zuckerverbot bildet der Milchzucker. Hefen können diese "Laktose" nicht verstoffwechseln, erwünschten Darmbewohnern wie etwa Laktobazillen dagegen bietet er eine gute Nahrungsquelle. So verschafft Milchzucker bei gleichzeitiger Medikamenteneinnahme diesen natürlichen Gegenspielern der Hefen einen Wachstumsvorteil. Eine Ausnahme bilden hier Patienten mit Laktose-Unverträglichkeit.

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Vielen Pilzpatienten macht der nötige Zuckerverzicht Angst. Das liegt daran, dass viele von ihnen an Heißhungerattacken auf Süßes und Unterzuckerungs-Zuständen leiden. Dieser Süßhunger wird allerdings nachlassen. Hefen können auch komplexere Kohlenhydrate wie etwa Stärke zu Zucker abbauen. Es wäre jedoch falsch, deshalb ganz auf komplexe Kohlenhydrate wie etwa aus Vollkorngetreide, Hülsenfrüchten oder Kartoffeln zu verzichten. Denn sie enthalten viele Ballaststoffe, die im Rahmen einer Anti-Pilz-Diät unverzichtbar sind. Ballaststoffe reinigen die Darmschleimhaut mechanisch: Durch den Abrieb gelangen mehr Pilzzellen in den Stuhl und so aus dem Körper.

Diese Anti-Pilz-Diät sollte mindestens einige Monate durchgehalten werden. Das komplette Aushungern (der vollständige Verzicht auf Zucker) des Pilzes wird heutzutage allerdings nicht mehr empfohlen, da der Pilz bei zu wenig Zucker aktiver wird. Zum einen schüttet er Toxine aus, die sich schadhaft auf den Organismus und vor allem die Leber auswirken. Zum anderen versucht sich der Candidapilz mit seinen Wurzeln durch die Darmwand zu bohren, um an den Zucker im Blut oder den Blutgefäßen zu gelangen. Somit sollten immer wieder kleine Mengen Fruchtzucker in Form von nicht zu süßem Obst, wie Äpfel, Granatäpfel oder Beeren zugeführt werden.

Im Prinzip muss die Wahl der Lebensmittel folgende Kriterien erfüllen, damit sich auch ein Erfolg einstellt: Sie muss kohlenhydratarm sein, um dem Candidapilz die Nahrungsquelle zu entziehen. Bio-Fleisch, Fisch, Nüsse, Samen und gesunde Fette sind die Basis. Vor allem Kokosöl mit seinen pilzhemmenden Capryl- und Laurinsäuren wird immer wieder empfohlen. Kokosöl liefert durch seine mittelkettigen Fettsäuren auch schnell Energie, wenn Unterzucker droht. Gleichzeitig hat es einen guten Sättigungseffekt.

Die gewählten Nahrungsmittel müssen nahrhaft sein, das Immunsystem stärken und leicht verdaulich sein. Rohkost in größeren Mengen ist nicht geeignet. Die gewählten Lebensmittel sollten zudem möglichst eine fungizide Wirkung aufweisen (Knoblauch, Zwiebeln, Ingwer, Kurkuma, Zimt, mediterrane Kräuter, etc.). Auch Granatäpfel werden gerne empfohlen. Granatäpfel (Punica granatum) haben sich als äußerst wirksam im Kampf gegen Candida Infektionen gezeigt. Studien konnten belegen, dass besonders der Inhaltsstoff namens Punicalagin aus Granatäpfeln Candidapilze dezimiert.

Darmreinigung und Darmaufbau

Während der Ernährungsumstellung ist es empfehlenswert, Einläufe durchzuführen. Noch besser: Die Colon-Hydro-Therapie. Sie reinigt den Darm und macht das Milieu für Candida unattraktiv. Der anschließende Aufbau einer gesunden Darmflora ist dringend anzuraten, da unser Immunsystem im Darm auch nach Darmspülung und Anti-Pilz-Diät stark sein muss, um dem Pilz die Rückkehr zu verweigern. Außerdem nehmen die guten Darmbakterien - insofern sie in ausreichender Zahl vorhanden sind - Raum im Darm ein und verdrängen auf diese Weise den Pilz.

Säure-Basen-Haushalt: Candida liebt es sauer

Es ist davon auszugehen, dass der Säure-Basen-Haushalt der meisten Candida-Träger aus dem Gleichgewicht geraten ist. Sie leiden an einer starken Übersäuerung in den Zellen und im Bindegewebe. Auch dies schafft ein günstiges Milieu für einen massiven Pilzbefall, da Candida nur in einem sauren Umfeld so richtig aufblühen kann.

Zum anderen wirkt Candida selbst sehr sauer - eine weitere ungünstige Folge eines Pilzbefalls. Anzuraten ist aus diesem Grund, der Übersäuerung durch eine gezielte Einnahme basischer Produkte entgegenzuwirken.

Paradoxerweise ist das Bindegewebe übersäuert, der Darm jedoch zu basisch. Daher ist es ratsam, den Darm mit milchsauren Getränken anzusäuern. Das Prinzip ist einfach: Es gilt die schädlichen Bakterien und Pilze im Darm durch gesundheitsfördernde Keime aus fermentierten Produkten zu ersetzen.

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Was bitter im Mund, ist für den Magen und Darm gesund

Wie so oft behält auch in diesem Fall der Volksmund Recht. Auch mit der Einnahme von Bitterstoffen können gute Resultate beim Kampf gegen Candida erzielt werden. Bitterstoffe reduzieren nicht nur das Verlangen nach Zucker sondern regen auch die Basenbildung in unserem Organismus an. Damit wirken sie einer Übersäuerung entgegen und entziehen so dem Pilz seine Lebensgrundlage. Leider ist der Bitterstoffanteil in Obst und Gemüse über die Jahrhunderte hinweg weggezüchtet worden. Klassisches Bittergemüse wie Gurken, Chicorée oder Tomaten enthält nur noch einen Bruchteil seines normalen Bitterstoffanteils.

Die Folge ist, dass in unserer heutigen Gesellschaft überwiegend nur noch drei verschiedene Geschmacksrichtungen auf den Tisch kommen: süß, sauer und salzig. Ernährungsexperten sind sich einig, dass diese Entwicklung zu Lasten unserer Gesundheit geht. Verschiedenen Erkrankungen, darunter auch dem Candida-Befall, wird durch die Verbannung von Bitterstoffen aus unserem Speiseplan der Weg geebnet.

Behelfen kann man sich durch die häufige Verwendung von Kräutern, die Bitterstoffe enthalten. Dies sind beispielsweise Löwenzahn, Wermut, Wacholder oder Schafgarbe.

Fazit: Die Behandlung der Candida-Mykose erfordert ein umfangreiches Konzept. Der Schwerpunkt sollte jedoch auf einer strikten Anti-Pilz-Diät (u. a. weitestgehender Zuckerverzicht), und Bitterstoffen liegen. Nach rund einem Monat nehmen Sie vermehrt Bifido- und Milchsäurebakterien, um den Darm wieder zu regenerieren.

Den Artikel als Gratis PDF Download gibts hier.