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Newsletter Thema August / September 2016
Candida: Pilze wachsen nicht nur im Wald – Teil 1

artikel

Candida albicans: Hinter diesem wohlklingenden Namen verbirgt sich ein Hefepilz, der auf Haut und Schleimhäuten, wie beispielsweise der Darmschleimhaut, vorkommt. Problematisch ist, wenn sein Wachstum überhandnimmt. Bei vielen Menschen ist das inzwischen der Fall. In unserer heutigen Wohlstandsgesellschaft schaffen wir leider sehr häufig durch falsche Ernährung ein Milieu, in dem sich Candida ausbreitet. Das legt den Nährboden für viele Symptome und Erkrankungen.

Der sorglose Umgang mit Antibiotika, die Belastung mit Schwermetallen und zuckerreiche Ernährung  werden als Hauptursachen für die Überwucherung des Darmes mit diesem Hefepilz genannt. Antibiotika zerstören die Bifido- und Lactobakterien im Darm. Dadurch kommt es zu einer Verschiebung des pH-Wertes. Unser Darm liebt es leicht sauer. Durch das Fehlen der Bifido- und Milchsäurebakterien wird der Darm zu basisch. Pilze und krankmachende Bakterien können sich so ungehindert ausbreiten.

Da Bakterien die natürlichen Gegenspieler der Pilze sind, können sich letztere nach einer Antibiotikaeinnahme ungehindert ausbreiten. Sie denken, Sie haben schon ewig keine Antibiotika mehr eingenommen? Mit jeder Portion konventionellem Fleisch, Wurst, Geflügel und Zuchtfisch nehmen sie eine Portion Antibiotika zu sich! In der Massentierhaltung kommt man ohne diese Medikamente gar nicht aus. Lediglich die Bio-Landwirtschaft verzichtet auf den Antibiotikaeinsatz.

Neben den Antibiotika leisten auch Kortison, die Antibabypille, Chemotherapie und Bestrahlung, Amalgamfüllungen sowie übermäßiger Alkohol- und Zuckerverzehr einem Pilzwachstum Vorschub.

Schadstoff Zucker

Pilze gehören zu einer gesunden Darmflora und konkurrieren mit Bakterien um das Gleichgewicht und die Mengenverteilung im Darm. Normalerweise werden Pilze durch gute, probiotische Darmbakterien in Schach gehalten, aber dennoch kann es passieren, dass durch zu viel Zucker, Antibiotika und Schwermetalle die Balance aus dem Ruder gerät und die Pilze überhand nehmen.

Ist dies der Fall, entstehen zwei große Probleme. Zum einen produziert der Pilz Toxine und Antigene, die den Organismus und vor allem die Leber stark belasten. Zum anderen werden die guten Darmbakterien verdrängt, die ein wichtiger Bestandteil der Verdauung, Nährstoffaufnahme, Vitamin- und Enzymbildung sowie des Immunsystems sind.

Candida albicans ist ein Hefepilz, der sich vornehmlich von Zucker, Hefe und isolierten Kohlenhydraten ernährt. Laut aktuellen Studien konnte dieser Pilz bei mehr als 75 Prozent aller darauf untersuchten Patienten nachgewiesen werden.

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Naschkatzen sind besonders anfällig für den Pilzbefall im Darm: Zucker ist die Leibspeise von Candida albicans. Und je öfter das Lieblingsgericht serviert wird, desto mehr wuchert er. Unter günstigen Bedingungen und einer übermäßigen Zuckerzufuhr, verdoppelt sich die Anzahl der Candida-Pilze im Darm innerhalb von 20 Minuten! Gerade in der heutigen Zeit ist es gar nicht so einfach auf Zucker zu verzichten.

Neben Schokolade, Gummibärchen, Kuchen und anderem Naschwerk lauert er auch gerne dort, wo wir ihn nie vermuten würden: Ein herkömmlicher Frucht-Joghurt kann bis zu zehn Würfelzucker enthalten. Das sind noch zwei Stück mehr als in der gleichen Menge Cola. Eine Heringssalat Portion (200 Gramm) ist mit 16 Gramm Zucker versetzt - das ist mehr, als viele in ihren Kaffee rühren. In einer Flasche Ketchup stecken 68 Gramm Zucker. Das sind sage und schreibe 22 Stück Würfelzucker. Die gleiche Menge ist in einem Liter herkömmlichen Multivitaminsaft aus dem Supermarkt versteckt. Mit einer Packung Cornflakes vertilgt man auch automatisch 66 Würfelzucker.

Der durchschnittliche, jährliche Zuckerverbrauch liegt in Deutschland bei rund 35 Kilogramm pro Person. Heißhunger auf Süßes kann übrigens eines der Hauptmerkmale für Candidabefall im Darm sein.

Schauen sie genauer auf die Etiketten von Lebensmitteln. Es gibt für Zucker viele Synonyme, was für uns Verbraucher den Verzicht auf Zucker nicht einfacher macht. Gängige Bezeichnungen sind:

Saccharose bzw. Sacharose (Rüben-, Rohr-, Haushaltszucker, Kristallzucker), Maltose (Malzzucker), Lactose (Milchzucker), Fructose (Fruchtzucker) und Fructosesirup, Glucose und Glucosesirup, Dextrose, Traubenzucker, Invertzuckersirup, Maltodextrin(e) und Dextrine.

Schwermetalle und Candida

Auch eine Belastung mit Schwermetallen begünstigt ein Überhandnehmen der Pilze im Körper. Jeder, der einmal Amalgamfüllungen im Mund hatte oder noch hat, ist sehr anfällig für einen Pilzbefall. Laut Dr. med. Dietrich Klinghardt ist der Candidapilz eine der wenigen Möglichkeiten, die unser Körper hat, um Schwermetalle zu entgiften. Bei einem Pilzbefall ist es also durchaus sinnvoll, eine Schwermetallausleitung durchzuführen.

In der Natur haben Pilze primär die Aufgabe, abgestorbenes Material abzubauen. Pilze im Wald wachsen gerne auf toten Bäumen. Pilze sind die Müllmänner der Natur. Übertragen auf unseren Körper bedeutet dies: In einem Körper, der gut entgiftet ist, mit einem guten Milieu und keinen Schlacken im Darm, haben Pilze keine guten Wachstumsbedingungen.

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Krankheit mit tausend Gesichtern

Um zu überleben und sich weiter auszubreiten, nistet sich der Pilz direkt im Dünndarm ein, da dort natürlich ausreichend Nahrung bereitsteht. Somit greift der Pilz die Nahrung und die Nährstoffe bereits dann ab, bevor der Mensch überhaupt die Möglichkeit bekommt, die lebenswichtigen Nährstoffe aufzunehmen. Dadurch werden dem Körper wichtige Vitamine Mineralstoffe und Spurenelemente entzogen. Nicht zu vernachlässigen ist die Tatsache, dass der Candidapilz, den aus der Nahrung gewonnenen Zucker durch Fermentation zu Fuselalkoholen umwandelt. Das reizt den Darm und belastet zusätzlich die Leber. Somit liegt es nah, bei erhöhten Leberwerten, die nicht durch übermäßigen Alkoholkonsum entstanden sind, an eine Candidainfektion zu denken.

Leider ist die Diagnosestellung bei einem Darmpilz nicht ganz einfach. Müdigkeit, Schwäche, häufige Vaginalinfektionen, übermäßiges Schwitzen, Kopfschmerzen, Reizbarkeit, Konzentrationsschwäche, Schlafstörungen, Gelenkschmerzen, Weichteilrheuma, Blähungen,  Magenprobleme und so weiter. Die Liste der Symptome ist ellenlang. Ähnlich wie bei einer Borreliose haben wir es hier mit einer Krankheit zu tun, die wie ein Chamäleon auftritt. Sie zeigt sich mal so und beim nächsten Patienten wieder ganz anders. Aus diesem Grund ist es auf den ersten Blick schwierig, eine genaue Diagnose zu stellen. Denn die Beschwerden können - allgemein betrachtet - auf viele Krankheiten zurückgeführt werden.

Im kommenden Newsletter erfahren Sie, wie Sie einer Candida-Belastung vorbeugen und wie die unangenehmen Symptome beseitigt werden können.

Den Artikel als Gratis PDF Download gibts hier.