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Newsletter Thema November 2014
Newsletter Thema November 2014

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Vitamin K2 - das „vergessene Vitamin“ Teil 2

Im Oktober haben Sie in unserem Newsletter wichtige Informationen zu K2 bekommen. Wir berichteten, warum immer mehr Menschen an Osteoporose und Arteriosklerose leiden. Das damit verbundene Calciumrätsel wurde vor einigen Jahren gelöst: Unser Körper benötigt Vitamin K2, damit der Mineralstoff in die Knochen eingelagert werden kann. Fehlt das „vergessene Vitamin“, lagert sich das Calcium in den Arterien ab und erhöht so die Gefahr von Herzinfarkt und Schlaganfall.

K2 verhindert Verkalkung

Menschen, die täglich ihr Calcium einnehmen und viele Milchprodukte konsumieren, haben ein erhöhtes Risiko an Arteriosklerose zu erkranken. Damit steigt das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko signifikant. Das sollte den Ärzten eigentlich bekannt sein, denn im renommierten British Medical Journal wurde im Jahr 2010 eine Metaanalyse veröffentlicht - eine Zusammenfassung mehrerer Studien – in der die Forscher zu dem Ergebnis kamen, dass die Supplementierung mit Calcium assoziiert ist mit einem höheren Infarktrisiko.

Ganz neu war diese Erkenntnis nicht. Im November 2004 wurden die Ergebnisse der sogenannten Rotterdam-Studie bekannt. Hierbei wurden die Essgewohnheiten von 4.807 Teilnehmern über einen Zeitraum von sieben bis zehn Jahren ausgewertet. Hatten die Studienteilnehmer K2 in ihrer Ernährung, sank eindeutig die Rate der Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Warum ist das so? Calcium lagert sich unkontrolliert in Geweben ab, im schlimmsten Fall in unseren Blutgefäßen. Man kann es mit einem Auto ohne Lenkrad vergleichen. Vitamin K2 aktiviert die Eiweißstoffe Osteocalcin und MGP. Das erstere lagert Calcium in den Knochen ein und das Matrix Gla-Protein verscheucht das Calcium aus den Arterien. K2 ist somit das Lenkrad. Es bringt das Calcium dorthin, wo es gebraucht wird.

Josef Pies, Autor eines Buches über K2, schreibt in diesem Zusammenhang: „Es nützt gar nichts, dem Körper nur Calcium zuzuführen, ohne gleichzeitig diese beiden Proteine Osteocalcin und MGP zu aktivieren. Sie wachen darüber, dass der Calciumeinbau an der richtigen Stelle erfolgt. Mangelt es an Vitamin K2, bleiben Osteocalcin und MGP weitgehend inaktiv und Calcium irrt gewissermaßen unbeaufsichtigt im Körper umher und wird ungesteuert an falschen Orten eingelagert.“

Eine weitere erfreuliche Nachricht ist, dass durch die Zufuhr von Vitamin K2 bereits schon bestehende Kalkablagerungen in den Gefäßen zum Teil wieder aufgelöst werden können. Alle Vitamin-K-abhängigen Proteine sind noch nicht bis ins Letzte erforscht, aber man weiß größtenteils, welche Mangelerscheinungen sich einstellen, wenn sie nicht ausreichend aktiviert werden. Wissenschaftler vermuten zudem noch weitere positive Reaktionen im menschlichen Stoffwechsel, die alle des Vitamin K2 bedürfen.

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Bessere Gedächtnisleistung dank Vitamin K2

Früher sprach man bei älteren Menschen von „Verkalkung“, wenn die Gedächtnisleistung nachgelassen hatte. Der Begriff ist etwas veraltet, aber doch recht präzise. Lagert sich Kalk in Verbindung mit oxidiertem Cholesterin innerhalb der Arterien ab, werden wichtige Organe wie Herz, Nieren, Leber oder Gehirn nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff und Vitalstoffen versorgt. Es kommt zu Fehlfunktionen und zum Absterben von Zellen. Der Mensch ist so jung wie seine Gefäße! Sind sie elastisch und frei von Ablagerungen, dann bleiben die Organe einschließlich der Haut länger jung. Dieser wichtige Zusammenhang wird oft unterschätzt. Würde man alle Blutgefäße im menschlichen Körper aneinanderreihen, einschließlich der feinen Kapillargefäße, käme man auf eine Gesamtlänge von über 100.000 Kilometer! Mit einer ausreichenden Zufuhr von K2 schaffen wir eine wichtige Voraussetzung für gesunde Gefäße und somit für funktionierende Organe.

Dies beweist eine Langzeitstudie aus Kanada. In die Studie einbezogen waren gesunde Männer und Frauen im Alter von 70 bis 85 Jahren, die über gute Gedächtnisleistungen verfügten. Bei allen Probanden wurden die Vitamin-K-Werte im Blut gemessen und mit ihren Gedächtnisleistungen verglichen. Die Personen mit guten Vitamin-K-Werten zeigten bessere Ergebnisse vor allem beim verbalen Kurzzeit-Gedächtnis als die Teilnehmer, die schlechte Werte aufwiesen. Wissenschaftler vermuten, dass Vitamin K2 eine spezifische Rolle in der Gedächtniskonsolidierung (ein wichtiger Prozess, der automatisch nach dem Lernen einsetzt) spielt. So weiß man, dass einige Vitamin K abhängige Proteine auch zellregulierende Aufgaben im zentralen Nervensystem haben.

Es gibt auch immer mehr Beweise dafür, dass Vitamin K2 für das zentrale Nervensystem von Bedeutung ist. Es aktiviert u.a. das Protein S, welches an der Blut-Hirn-Schranke beteiligt ist. Giften wird somit der Zutritt in unser Gehirn verwehrt. Ein wichtiger Faktor in der Alzheimer-Prävention.

Die Übersicht rechts oben zeigt, wie wichtig K2 zur Prävention von Erkrankungen ist.

In welchen Nahrungsmitteln sind Vitamin K1 und K2 enthalten?

Vitamin K1 ist rein pflanzlichen Ursprungs. Gute Lieferanten sind grüne, chlorophyllhaltige Pflanzen wie Salate, Blattgemüse, Grünkohl, Brokkoli und Petersilie. Insbesondere die Blätter von Rote Beete haben einen hohen Vitamin K1 Gehalt. Doch auch Schnittlauch, Avocado, gute Pflanzenöle, Zwiebel und Knoblauch versorgen uns mit dieser Substanz, ebenso grüne Smoothies und Grassäfte. Vitamin K1 muss über die Nahrung regelmäßig zugeführt werden. Ein Mangel macht sich in Form von Blutungen bemerkbar, kommt jedoch sehr selten vor.

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Im Gegensatz dazu ist Vitamin K2 nicht pflanzlichen Ursprungs, sondern wird von Mikroorganismen und in der Darmflora gebildet. Wir finden es im Lebensmittelbereich in nennenswerten Mengen nur in fermentierten Produkten. Die Japaner verwenden in manchen Regionen ein fermentiertes Sojaprodukt, das Natto genannt wird und für unseren Geschmack sehr gewöhnungsbedürftig ist. Dort wo Natto traditionell gegessen wird, sind Osteoporose, Herzinfarkt und Schlaganfall nahezu unbekannt.

In der westlichen Welt kommt ein Defizit an K2 weitaus öfter vor als man vermuten könnte, insbesondere bei älteren Menschen. Josef Pies, Kenner der Materie, ist der Überzeugung, dass ein chronischer K2-Mangel sehr weit verbreitet ist. Leider spürt man im Vorfeld keinerlei Symptome. Anders als bei Vitamin K1 zeigen sie sich erst mit dem Älterwerden - dann aber in verhängnisvoller Weise. Auch wenn man weiß, dass der gesunde menschliche Darm aus Vitamin K1 in geringem Maße Vitamin K2 selber herstellen kann - genauer gesagt sind es anaerobe Bakterien die dies bewirken - so deckt dies kaum den benötigten Bedarf.

Vitamin K2 sinnvoll ergänzen

Professor Vermeer von der Universität Maastricht empfiehlt Menschen über 50 Jahren eine tägliche Vitamin- K2-Zufuhr von 100 Mikrogramm. Da es von K2 verschiedene Formen gibt, sollten Sie immer darauf achten, dass es die biologisch aktivste Form MK-7 ist. Besteht jedoch ein familiäres Osteoporose- oder Herz-Kreislaufrisiko, sollten 200 Mikrogramm eingenommen werden. Mit herkömmlichen Lebensmitteln ist dies keinesfalls zu erreichen. Sie müssten schon 100 bis 200 Gramm Natto täglich essen, um diesen Wert zu erzielen.

Wenn Sie K2 als Nahrungsergänzungsmittel nehmen, sollte es ein qualitativ hochwertiges, flüssiges K2 mit einer sehr hohen Bioverfügbarkeit auf Ölbasis sein. Das ist wichtig, denn es zählt zu den fettlöslichen Vitaminen. Und es sollte in seiner wirksamsten Form als Menanchion-7 (MK-7) vorliegen.

Es ist gut zu wissen, dass auch höhere Dosierungen von Vitamin K2 keine Nebenwirkungen zeigen. Josef Pies rät jedoch Menschen, die Gerinnungshemmer (Vitamin-K-Antagonisten, wie zum Beispiel Marcumar®) einnehmen, auf eine hohe Zufuhr Vitamin K1 über Lebens- oder Nahrungsergänzungsmittel zu verzichten.

Laut Studien ist die Zufuhr von K2 bei einer Dosierung von bis zu 45 Mikrogramm pro Tag für diese Patientengruppe sicher (ca. 1-2 Tropfen pro Tag).

Menschen, die Gerinnungshemmer wie Marcumar® auf Cumarinbasis nehmen, sollten nicht auf K2 verzichten. In einer Studie bei Cumarin-Langzeitnutzern mittleren Alters und einer entsprechenden Kontrollgruppe wurde bewiesen, dass eine dauerhafte Cumarintherapie mit verstärkter Gefäßverkalkung in Verbindung steht.

K2 und D3 sinnvoll kombinieren

Da die beiden fettlöslichen Vitamine K2 und D3 den Calcium-Stoffwechsel regulieren, können und sollten diese immer gemeinsam eingenommen werden. Nur so wird das Calcium in den Knochen und Zähnen eingelagert. Es ist ratsam, täglich 100 - 200 mcg Vitamin K2 (MK-7) über die Ernährung aufzunehmen.

Auf Vitamin D3 können Sie nur im Sommer verzichten, wenn Sie täglich mindestens 15 Minuten unbekleidet ohne Sonnenschutzmittel in der Sonne baden.

Ab Oktober sinkt der D3-Spiegel meist drastisch. Der Laborwert, der darüber Auskunft gibt, ist der sogenannte 25-OH-Spiegel. Er sollte mindestens bei 30 Nanogramm pro Milliliter liegen. Optimal wären 60 bis 80 ng/ml. Bei den meisten Menschen in unseren Regionen liegt der Wert unter 20. Ein Türöffner für alle möglichen Erkrankungen! Wir haben vergangenes Jahr in unserem Newsletter ausführlich darüber berichtet (Sie können den Artikel hier nochmals aufrufen). Je nachdem, wie niedrig Ihr Wert ist, macht es Sinn, von Oktober bis Mai täglich 2.000 bis 10.000 IE Vitamin D3 als Nahrungsergänzung zu verzehren. . Bei regelmäßiger täglicher Einnahme von mehr als 5.000 IE empfehlen wir den 25-OH-Spiegel alle drei Monate im Blut bestimmen zu lassen. Dieser Test ist vor allem zu Beginn der Einnahme sinnvoll. Er zeigt Ihnen, wie viel D3 Sie täglich benötigen, um einen optimalen Blutwert zu erreichen.

Fazit:

Nicht nur Karies, Knocheninstabilität und -brüchigkeit, Arteriosklerose und diverse Herzerkrankungen, auch die anderen auf Vitamin- K2-Mangel zurückzuführenden Krankheitsbilder kosten Unsummen. Ganz zu schweigen von der stark beeinträchtigten Lebensqualität der Betroffenen. Sehr vieles wäre schon erreicht, wenn man sich generell gesünder, d. h. vitalstoffreicher ernähren würde. Auch wenn Skeptiker das immer noch leugnen: Es ist bewiesen, dass eine vitalstoffarme Ernährung krank macht. Deshalb gilt es zu berücksichtigen, nicht nur ausreichend Vitamin K2 und D3, sondern das gesamte Potential aller Vitalstoffe auszuschöpfen.

Den Artikel als Gratis PDF Download gibts hier

Quelle: Josef Pies / Vitamin K2 / VAK-Verlag