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Newsletter Thema Juni 2012
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Schutz vor Zeckenbiss

5 Tipps: So schützen Sie sich vor Zeckenbissen …

Die Angst, von einer Zecke gebissen zu werden, trübt bei vielen Menschen die Freude an dem schönen Wetter. Denn eine Erkrankung an FSME oder Borreliose könnte die Folge sein. Besonders ganzheitlich orientierte Menschen stellen sich die Frage, wie ein natürlicher Schutz vor Zeckenbissen aussehen könnte. In der Tat kann jeder auf vielfältige Weise vorbeugen.

FSME und Borreliose sind unterschiedliche Erkrankungen: FSME ist die Abkürzung für Frühsommer-Meningo-Enzephalitis und wird durch das FSME-Virus ausgelöst. Es wird von Zecken übertragen. Das Virus befindet sich bei infizierten Zecken in ihren Speicheldrüsen, daher entsteht eine Ansteckung bereits beim ersten Biss. Das sofortige Entfernen der Zecke schützt also nicht vor FSME!

Als wirksamer Schutz wird die FSME-Impfung angepriesen. Doch ganzheitliche Therapeuten sehen dies kritisch: Zum einen ist sie – wie jede andere Impfung – kein 100%iger Schutz gegen eine Erkrankung. Zum anderen kann sie zu Nebenwirkungen führen.

Bei Borreliose handelt es sich um Bakterien, die von Zecken übertragen werden. Besonders häufig kommt das „Borrelia burgdorferi“-Bakterium vor. Ein umgehendes Entfernen der Zecke gilt als vorrangigste Erste-Hilfe-Maßnahme.

Wichtig zu wissen: Die durch eine Borreliose-Infektion ausgelösten Beschwerden treten nicht unbedingt sofort auf, sondern eventuell erst nach Tagen, Wochen, Monaten oder sogar nach Jahren. Aus diesem Grund – und weil die Symptome der Borreliose denen einer üblichen Grippe sehr ähneln (Gelenkbeschwerden gehören genauso dazu wie Übelkeit, Kopfschmerzen u.v.m.) -  wird eine Borreliose als Ursache oft nicht gleich und manchmal überhaupt nicht in Betracht gezogen. Auf diese Weise können Beschwerden chronisch werden.

Im Gegensatz zu FSME gibt es gegen Borreliose keine Impfung. In der Regel wird sie mit Antibiotika behandelt, was einen Erfolg jedoch nicht garantiert. Auch die üblicherweise verwendeten Antikörper-Tests, die nachweisen sollen, ob eine Borreliose tatsächlich vorliegt oder nicht, sind fragwürdig.

Nicht nur FSME ist eine ernsthafte Erkrankung. Wird eine Borreliose nicht erkannt, kann sie für den Betroffenen existenzbedrohende Auswirkungen haben bis hin zur Berufsunfähigkeit. Es lohnt sich also darüber nachzudenken, was jeder Einzelne tun kann, um gar nicht erst von Zecken gebissen zu werden. Panik bei einem Biss zu haben, ist jedoch nicht angebracht.

Wen mögen Zecken besonders?

Denn betrachtet man das Thema näher, ist es interessant zu sehen, dass zum Beispiel Waldarbeiter und Forstbeamte von jeher mit den kleinen Blutsaugern konfrontiert sind. Und wenn sie gebissen werden, erkranken nicht alle gleich an Borreliose mit dramatischen Folgen.

Zecken befallen vor allem übersäuerte Menschen, wie später noch ausgeführt wird.

Darüber hinaus kann man nie wissen, ob eine Zecke überhaupt einen Borreliose- oder FSME-Erreger in sich trägt. Wie hoch die Anzahl der Zecken ist, die zum Beispiel Borrelien übertragen, lässt sich schwer sagen: Einige Quellen geben 5 bis 50 Prozent an, andere weniger oder sogar mehr. Mit anderen Worten: Genaues weiß man nicht. Weiterhin muss man wissen: Werden Personen von infizierten Zecken gebissen, kommt es lediglich bei einem Drittel von ihnen zu Beschwerden. Die anderen spüren überhaupt nichts.

Was FSME angeht, so trägt etwa jede 20. Zecke den Erreger in sich. Hier erkrankt ebenfalls nur ein Drittel derjenigen, die gebissen wurden. Doch die Folgen sind ernsthaft: Die Betroffenen leiden an einer Hirnhautentzündung, die manchmal glimpflich, manchmal jedoch mit Komplikationen ablaufen kann.

Wissenswert ist, dass die Schwere der Erkrankung mit steigendem Alter zunimmt. Offensichtlich können die Erreger von Kindern und Jugendlichen besser abgewehrt werden. Ein Grund dafür könnte sein, dass der Stoffwechsel bei jungen Menschen besser funktioniert. Dies ist aufgrund des besseren Flüssigkeitshaushaltes der Fall. Eine andere Ursache ist, dass sie mit Medikamenten, ungesunder Lebensweise (Ernährung, Bewegungsmangel) sowie Sorgen in der Regel noch nicht so belastet sind.

Liegt eine Beeinträchtigung des Stoffwechsels vor, kann diese mit naturheilkundlichen Behandlungsmethoden behoben werden. Dazu gehört eine generelle Entgiftung, die Stärkung des Darmmilieus, Umstellung auf basische Ernährung, Verbesserung des Magnesiumhaushaltes und die Stärkung der Psyche. Diese Maßnahmen bauen das Immunsystem auf und sind sowohl sinnvoll zur Vorbeugung von Zeckenbissen als auch zur Therapie bei Beschwerden nach Zeckenbissen.

Wirksamer Schutz

Am besten wäre es natürlich Zeckenbisse zu vermeiden. Also Augen auf bei der Bestimmung des Ausflugsortes. Handelt es sich um ein Gebiet, in dem erfahrungsgemäß Zecken vorkommen (z. B. Süddeutschland), sollte man seine Kleidung besonders sorgfältig auswählen: Empfohlen wird – selbst bei hochsommerlichen Temperaturen - Kleidung mit langen Ärmeln und langen Hosenbeinen zu tragen. Und zwar sollte sie hell sein, damit Zecken leicht erkennbar sind. Es wird sogar geraten, die Strümpfe über das Hosenbein zu ziehen. Fraglich ist allerdings, wer so herumlaufen möchte. Darüber hinaus wird auf das Tragen fester, hoher Schuhe hingewiesen, insbesondere bei Spaziergängen in Wald und Wiesen. Denn Zecken fallen nicht von Bäumen, sondern sitzen im hohen Gras. Eine weitere Empfehlung lautet gemähte Gehwege zu benutzen und nicht querfeldein zu laufen. Kinder sollten nach dem Ausflug umgehend auf Zeckenbefall untersucht werden.

Neben einer gesunden vollwertigen Ernährung und einer positiven Lebensweise schwören viele auf einen Tee aus der Cistus-Incanus-Pflanze, einerseits zur Vorsorge gegen Zeckenbisse, andererseits zur Therapie nach einem Zeckenbiss. Cistus Incanus enthält extrem viele Polyphenole. Das sind sekundäre Pflanzenstoffe, die die Abwehrkraft erhöhen.

Im Übrigen scheint ein Schutz vor Zeckenbissen mit einem besonderen Duft möglich zu sein: Zum Beispiel mit der sogenannten „Laurinsäure“. Dabei handelt es sich um eine Fettsäure, die bei 44° C schmilzt. Laurinsäure kommt in Seifen oder Ölen aus Kokos vor. Weitere Düfte, die für Zecken unangenehm scheinen, sind laut Wolf-Dieter Storl ätherische Öle wie Teebaum-, Nelken- oder Pfefferminzöl.

Wenn es Düfte gibt, die Zecken abschrecken, gibt es auch welche, die sie anziehen. Und das ist zum Beispiel: Schweißgeruch von übersäuerten Menschen. Eine gesunde Lebensweise hilft also nicht nur eine mögliche Infektion zu überstehen, sondern gar nicht erst in die Gefahr eines Zeckenbisses zu gelangen.

Übersäuerung entsteht zum Beispiel durch zu hohen Konsum von Fleisch-, Milch-, Weizenmehlprodukten und Zucker in all seinen Variationen und Verlockungen. Weiterhin wird der Körper „sauer“ durch unbewältigte Sorgen, Ängste und Nöte. Medikamente und Umweltgifte belasten den Stoffwechsel zusätzlich.

Jeder weiß, wie es in einer Toilette riecht, wenn dort soeben die Sitzung eines älteren Menschen stattgefunden hat, der sich ungesund ernährt, zu wenig trinkt (ausleitet) und viele Medikamente einnimmt. Die Ausdünstungen sind alles andere als angenehm. Das Gleiche gilt für den Schweiß der Menschen, die ungesund leben und/oder Stress haben. Er riecht extremer als von gesundheitsorientierten Personen, die regelmäßig entgiften und sich vollwertig ernähren. Was unsere Nasen abstößt, scheint für Zecken ein Hochgenuss zu sein. So nimmt das Unheil seinen Lauf.

Was tun beim Biss?

Hat sich eine Zecke festgebissen, wäre es als Schutz vor Borreliose eine notwendige Schadensbegrenzung, sie möglichst umgehend und professionell zu entfernen. Empfehlenswert ist eine Zeckenzange, doch im Zweifelsfall kann sie auch jemand herausziehen, der etwas längere Fingernägel hat. Sehr wichtig ist allerdings, dass man das Krabbeltierchen nicht quetscht und nicht mit Öl oder anderen Flüssigkeiten beträufelt. Es gerät sonst unter Stress und erbricht sein ganzes Gift dann erst recht in die Wunde.

Ob man infiziert wurde oder nicht, spürt man spätestens an Symptomen. Allerdings können diese vielfältig auftreten und einer Grippe ähneln. Manchmal fällt es erst bei intensiven Beschwerden auf, dass es sich um eine ernsthaftere Erkrankung handeln muss und möglicherweise mit dem Biss einer Zecke zu tun hat. Nämlich dann, wenn der Betroffene so stark belastet ist, dass er arbeitsunfähig wird.

Die vielzitierte Wanderröte tritt nicht bei allen Infizierten auf. Sie kann also ein Hinweis sein. Ist sie jedoch nicht da, ist das kein Grund davon auszugehen, dass man nicht infiziert wurde.

Gerne glauben wir, dass ein Test beim Hausarzt uns letztendliche Gewissheit darüber gibt, ob wir Borreliose haben oder nicht. Doch die Aussagefähigkeit dieser Tests ist unter Medizinern umstritten. Es ist auch schon vorgekommen, dass der übliche schulmedizinische Test keine Borrelien-Infektion gezeigt hat, während eine intensivere (und teurere) Austestung  des Blutes in einem speziellen Labor zu einem ganz anderen Ergebnis kam.

Im Falle einer nachgewiesenen Infektion ist die Standardtherapie in der Schulmedizin die Behandlung mit Antibiotika. Neben Antibiotikaallergien sind hier jedoch die Antibiotikaresistenzen zu berücksichtigen.

Ganzheitliche Mediziner halten in der Regel nicht so viel von Antibiotikagaben und haben sehr gute Erfolge bei der Ausleitung der Borrelien-Erreger mit Rizol oder anderen Entgiftungsmaßnahmen gemacht.

Bleibt die Infektion unerkannt oder wird nicht rechtzeitig behandelt, kann dies zu ernsthaften Erkrankungen führen, da sich die Erreger über die Blutbahn im ganzen Körper ausbreiten bis hin zum Gehirn. Dr. med. Dietrich Klinghardt ist sogar der Auffassung, dass dies in Minutenschnelle passiert: „Nach Zeckenkontakt sind die Borrelien innerhalb von ein paar Minuten im Zentralnervensystem. Die Geschwindigkeit der Borrelien, mit der sie sich im Bindegewebe fortbewegen können, ist erstaunlich, viel schneller als Blut- oder Immunzellen.“

Betroffene berichten in akuten und chronischen Fällen über allgemeine Symptome wie Müdigkeit/Abgeschlagenheit, Schwächegefühl, Kopf- und Muskelschmerzen sowie Fieber. Bei fortgeschrittener Erkrankung kann es sogar zu Lymphknotenschwellungen, Sehstörungen oder Beeinträchtigungen des Tastsinns kommen. Da es sich um eine multisystemische Erkrankung handelt, also unterschiedliche Organe des Körpers betreffen kann, denkt man nicht sofort an Borreliose als mögliche Ursache. Dr. Klinghardt hat herausgefunden, dass sich die Symptome erst deutlich später zeigen können, nämlich dann, wenn das Körpersystem überfordert ist durch falsche Lebensweise und Attacken durch Keime und Bakterien.

5 Tipps auf einen Blick

  1. Entgiften
  2. Immunsystem stärken
  3. Lange, helle Kleidung tragen
  4. Mit Kokosöl einreiben
  5. Cistus-Incanus-Tee trinken

Die Naturheilkunde bietet zahlreiche Ansätze, um eine Infektion durch Zeckenbiss zu heilen. Der Ethnobotaniker Dr. Wolf-Dieter Storl hat dem Thema ein ganzes Buch gewidmet. Wenn es nach ihm geht, sollten wir vor allem auf die Kraft unserer Heilpflanzen setzen.

Eine der wichtigsten Erkenntnisse in diesem Zusammenhang ist sicherlich, dass das Immunsystem normalerweise mit allem fertig wird, vorausgesetzt der Stoffwechsel weist ein gesundes Milieu auf. Eine konsequent gesunde Lebensweise ist daher die beste Vorsorge und die richtige Nachsorge.