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Newsletter Thema Mai 2012
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Alzheimer

Alzheimer nicht vergessen!

Über eine mögliche Vorsorge

Viele Menschen haben Angst vor Alzheimer. Besonders weil sie glauben, sie sind dieser Erkrankung schutzlos ausgeliefert. Weit gefehlt meinen einige Experten aus dem Bereich der ganzheitlichen Heilkunde. Vorsorge ist möglich!

 Alzheimer ist nicht gleich Demenz. Sie gehört zu den Demenzerkrankungen. Diese entstehen in Folge einer Hirnschädigung, zum Beispiel durch verstopfte Gefäße oder eine verstopfte Halsschlagader.

Bei Alzheimer, die 60 % der Demenzerkrankungen ausmacht, verhält es sich etwas anders: Hier sterben Nervenzellen ab, weil das Gleichgewicht der Aminosäure Glutamat gestört ist. Die Folge sind Plaques, die sich ablagern und den frühzeitigen Tod der Gehirnzellen mit verursachen.

Vorbeugen durch Ernährungsumstellung?

Vor zwei Jahren stellten amerikanische Forscher in einer Studie fest, dass ein erhöhter Konsum von Milchprodukten mit hohen Fettgehalt sowie von Innereien, Schweine- und Rindfleisch eine Alzheimer-Erkrankung begünstigen. Währenddessen kann das Risiko an Alzheimer zu erkranken um ein Drittel gesenkt werden, wenn Ihr Speiseplan hauptsächlich aus Gemüse, Salat, Obst, Nüssen, Fisch und Geflügel besteht. Die Studie wurde mit 2148 nicht dementen Teilnehmern durchgeführt, die älter als 64 Jahre waren. Im Abstand von 18 Monaten gaben sie Auskunft über ihre Ernährung. Vier Jahre später zeigten sich bei 253 von ihnen erste Anzeichen von Alzheimer. Die anderen profitierten von einer Ernährung, die wenig gesättigte und viel ungesättigte Fettsäuren enthielt. Weiterhin war wichtig: Vitamin E (als Antioxidans gegen freie Radikale) und Folsäure.

Rechtzeitig vorsorgen mit wertvollen Stoffen aus der Natur

Auch der Alzheimer-Forscher Professor Konrad Beyreuther sieht einer möglichen Erkrankung mit Respekt entgegen und sorgt vor: „Unser Gehirn benötigt vor allem DHA, eine sechsfach ungesättigte Omega-3-Fettsäure, die der Mensch nur sehr ineffizient selbst herstellen kann.“

Omega-3-Fettsäuren sind wichtig für die Gehirngesundheit. Sie würden die Fähigkeit des Gehirns zur Informationsverarbeitung definitiv verbessern. Dies stellte Professor Gomez-Pinilla, Professor für Neurochirurgie und Physiologie an der UCLA (University of California, Los Angeles) fest, als er 160 Studien über die Auswirkungen von verschiedenen Lebensmitteln auf das Gehirn auswertete.

Omega-3-Fettsäuren wirken entzündungshemmend

Hinzu kommt, dass Omega-3-Fettsäuren Entzündungen eingrenzen können. Da man davon ausgeht, dass Alzheimer auch mit einer chronischen Entzündung im Gehirn zusammen hängt, gewinnen die Omega-3-Fettsäuren in der Alzheimer-Vorsorge zusätzlich an Bedeutung.

Auch für Menschen, die sich noch als einigermaßen gesund empfinden, ist es interessant Öle, die reich an Omega-3 sind, täglich in den Speiseplan einzubauen. Denn wie Reiner Schmid in seinem Buch „Ölwechsel für Ihren Körper“ schreibt: „Omega-3-Fettsäuren verbessern nachweislich die Intelligenz, die Konzentrations-, Reaktions- und Merkfähigkeit sowie die Stimmung. Neuere Forschungen weisen darauf hin, dass „gute Fette“ vor Depressionen und Alzheimer-Erkrankungen schützen.“ Er zitiert eine Studie an 1.600 Personen, die zeigte, dass jene, die viele Omega-3-Fettsäuren aufnahmen, geistig reger waren, als diejenigen, die „schlechte“ Fette konsumierten. Das mag daran liegen, dass mehrfach ungesättigte Fettsäuren die Hüllen unserer Nervenzellen geschmeidig halten, was für die Informationsübertragung sehr wichtig ist. Die Myelinschicht, eine Membran, die jede Nervenzelle umgibt, besteht zu 75 % aus Omega-3- und Omega-6-Fetten!

Wir brauchen gute Fette

Sowohl Omega-3-Fettsäuren als auch Omega-6-Fettsäuren sind essentiell. Das bedeutet, unser Körper kann sie nicht selbst herstellen. Wir müssen diese speziellen Fettsäuren täglich mit der Nahrung aufnehmen, genau wie Vitamine und Mineralstoffe. Sehr bedeutend ist auch das richtige Verhältnis zueinander: Die meisten Speiseöle wie Sonnenblumen-, Soja- und Olivenöl haben keine nennenswerten Mengen an Omega-3, dafür aber einen Überhang an Omega-6. Achten Sie beim Kauf eines Öles immer auf ein gutes, optimiertes Verhältnis der beiden lebensnotwendigen Fettsäuren (Erklärungen dazu finden sich in dem oben erwähnten Buch). Neben dem optimierten Verhältnis der Fettsäuren sind noch wichtig: schonende Pressung, kühle und lichtgeschützte Lagerung. Keinesfalls sollten Sie Öle in Plastikflaschen kaufen.  

Wenn Professor Beyreuther davon spricht, dass er die Omega-3-Fettsäure „DHA“ täglich zu sich nimmt, um sich vor Alzheimer zu schützen, ist damit eine ganz besondere Fettsäure gemeint, die in Algen vorkommt. Wenn Sie Ihr Gehirn mittels Omega-3-Fettsäuren unterstützen möchten, sollten Sie also eines nehmen, das DHA (= Docosahexaensäure) enthält.

Schwermetallbelastung schädigt Gehirn

Übrigens ist es noch nicht zu den Wikipedia-Autoren vorgedrungen, dass DHA in Algen vorkommt. Dort ist als Quelle ausschließlich fetter Seefisch wie Lachs oder atlantischer Hering genannt. Allerdings verfügen Fische nur über DHA, weil sie viel Algen fressen. Beim Verzehr von Fisch ist zu überlegen, in welchen Mengen man diesen verzehren will, da er oftmals schwermetallbelastet ist, was sich ungünstig auf das Gehirn auswirkt.

Denn Schwermetalle docken sich an Nervenzellen an und beeinträchtigen die Gedächtnisleistung. Insbesondere Aluminium und Quecksilber (Amalgamplomben) stehen im Verdacht an der Entstehung von Alzheimer beteiligt zu sein. Daher ist auch das Thema Entgiftung relevant, wenn wir unser Gehirn stärken möchten. Es ist für uns mittlerweile unüberschaubar, wo wir uns überall Gifte und Schwermetalle zuziehen. Eine regelmäßige Entgiftungskur macht durchaus Sinn (Buchhinweis: B. Lindner „Ganzheitlich entgiften und entschlacken“).

Bewegung macht fit im Kopf

Der Alzheimerforscher Professor Beyreuther empfiehlt regelmäßig Bewegung: „Wer sich nicht bewegt, hat ein doppelt so hohes Alzheimerrisiko. Dreimal 30 Minuten pro Woche sollte man sich bewegen – egal was es ist.“

Viele halten sich mit einem kleinen Trampolin fit, das sie zu Hause stehen haben und dort täglich sanft schwingen. So sind sie unabhängig von Wind und Wetter. Die Übungen auf dem Trampolin verbessern eine Vielzahl von Körperfunktionen. Also durch und durch eine gute Vorbeugung gegen Alzheimer.

Alzheimer adé? Soweit sind wir wohl noch nicht. Forscher hoffen, dass sie diese Krankheit, die angeblich jeden irgendwann heimsucht, eindämmen können. Und es gibt Menschen, die bekommen sie sehr spät. Zum Beispiel die Französin Jeanne Calment. Sie wurde noch älter als Johannes Heesters – nämlich stolze 122 Jahre. Wie sie das wohl geschafft hat? Auf alle Fälle soll sie bis zum Schluss eine bemerkenswerte geistige Gesundheit gehabt haben. Doch nach Konrad Beyreuther zeigten sich auch bei ihr schon Anzeichen von Alzheimer. „Wenn sie noch fünf oder zehn Jahre länger gelebt hätte, hätte sie die Krankheit vermutlich getroffen“, konstatiert er. Neueste Forschungen ergeben, dass die Krankheit sich durchschnittlich mit 75 Jahren zeigt. Beginnen soll sie, nach Beyreuther, bereits 30 Jahre früher. Das wäre ein Lebensalter von 45 Jahren! Sprich: Mit spätestens 45 Jahren sollten wir vielleicht anfangen unsere Lebensweise gründlich zu überdenken, um würdig und mit geistiger Klarheit alt zu werden.